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Wermelskirchen
Seniorenbeirat kritisiert häufig zugeparkte Einfahrt

Wermelskirchen. Klaus Förster bezeichnete das Thema als "unendliche Geschichte". Gemeint ist der Brandschutz im "Haus der Begegnung". Er sieht ein großes Problem vor allem in der oftmals zugeparkten Feuerwehrzufahrt.

"Vor und neben dem Haus wird geparkt, die Mitarbeiter des Hauses sind bislang resistent gegen jede Zusammenarbeit", kritisierte Förster in der Sitzung des Seniorenbeirats. Er möchte aber nicht, dass das Ordnungsamt Strafzettel verteilt und Autos abschleppen lässt. "Ich setze auf Verständigung, werde noch einmal das Gespräch suchen", kündigte Förster an.

Einstimmig sprachen die Beiratsmitglieder eine Empfehlung an den Bürgermeister aus, den Neujahrsempfang der Stadt mit der Ehrung "Bürger des Jahres" wieder einzuführen. Zuletzt fand der Empfang im Jahr 2004 statt. Ob diese Anregung umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Thema, das Förster und die Senioren seit längerer Zeit beschäftigt, ist der Post-Briefkasten im Bereich Wirtsmühle/Obere Bachstraße. "Die Post weigert sich nach wie vor, den Briefkasten wieder anzubringen, obwohl im vorgeschriebenen Umkreis kein Ersatz hängt", sagte Förster. Er sei die Strecken zu den am nächsten gelegenen Briefkästen abgefahren, der Weg sei über der Grenze von 1000 Metern gewesen. Werner Allendorf fragte, ob Briefe aus diesem Bezirk womöglich mit dem Bürgerbus auf dessen Fahrten einmal pro Tag zu einer Sammelstelle gefahren werden könnten. Förster nahm diese Anregung auf, ob sie umgesetzt werden kann, ist unklar.

Für Diskussionsstoff sorgte eine Sitzbank an der Bushaltestelle "Friedhof", die auf Anregung des Beirats von der Stadt wieder aufgestellt wurde. Ein Nachbar hat sich erneut beschwert. Er sei laut Förster weiterhin der Meinung, dass in das Wartehäuschen keine Sitzgelegenheit gehöre. "Wir sind im Gespräch mit dem Anwohner und versuchen, eine Lösung für ein gutes Miteinander zu erreichen", sagte Voß.

(ser)
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