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Wermelskirchen
SPD will Sanierung des Quellenbades prüfen lassen

Wermelskirchen. Die SPD-Fraktion regt an, zusätzlich zu den unterschiedlichen Überlegungen zu einem Neubau des Hallenbades auch eine grundlegende Sanierung des bestehenden Quellenbades zu prüfen. "Nach allen bisher bekannten Berechnungen ist ein Neubau im Umfang des bestehenden Bades nicht unter einer Bausumme von zwölf bis 14 Millionen Euro zu errichten", sagt Jochen Bilstein. Ein Gutachten von 2013 habe einen Sanierungsbedarf von 6,4 Millionen errechnet.

Darin seien vermutlich nicht alle Kosten, etwa die Erneuerung der Dachkonstruktion, enthalten. Es lohne sich dennoch, eine genauere Kostenberechnung durchzuführen, meint Bilstein. "Auch wenn ein saniertes Bad nicht die gleiche Energieeinsparung erwarten lässt wie ein Neubau, ist es angesichts der angespannten Haushaltslage vielleicht die derzeit einzige Chance, statt eines ,Minibades' für vom Kämmerer angepeilte fünf Millionen Euro Bausumme ein Bad zu erhalten, das den Erfordernissen von Schulen und Vereinen und den Erwartungen der schwimmbegeisterten Bürger entspricht.

" Zudem sei bei einer Kosten-Nutzen-Betrachtung, dies zeigen Erfahrungen der Baubranche mit einer immer strengeren Energieeinsparverordnung, die Errichtung eines "Null-Energie-Bades" nicht unbedingt erstrebenswert, meint Bilstein.

(ser)
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