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Wermelskirchen
Stadt: 18,24 Millionen Euro Gewerbesteuer in diesem Jahr

Wermelskirchen. Es ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt Wermelskirchen - und ihre Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 ist zufriedenstellend: Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass sie bis Ende des Jahres 18,24 Millionen Euro an Gewerbesteuer einnehmen wird. Das teilt Jörg Scherz von der Kämmerei auf Anfrage unserer Redaktion mit. "Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir den Ansatz im Haushalt 2016 auch erreichen werden", sagt Scherz.

Es gebe im Moment keine gravierenden Ausschläge nach oben oder nach unten. Allerdings verlaufe die Entwicklung der Gewerbesteuer nicht linear über das Jahr hinweg. "Durch Veranlagungen des Finanzamtes oder Anpassungen der Vorauszahlungen kann es jederzeit zu enormen Schwankungen kommen", erläutert Scherz. Die im städtischen Haushalt 2016 erwartete Summe an Gewerbesteuer ist die gleiche wie im Haushalt 2015. Gleichwohl müssen Unternehmen mehr zahlen, denn die Gewerbesteuer wurde zum 1. Januar dieses Jahres um 14 Punkte (von 430 auf 444) angehoben. Laut Scherz macht dies auf Dauer etwa 500.000 bis 600.000 Euro aus. "Es ist somit ein elementarer Bestandteil, um das Ziel des Haushaltsausgleichs im Jahr 2021 zu erreichen." Letzterer ist im Haushaltssicherungskonzept vorgegeben, spätestens 2021 soll im Haushalt wieder eine "Schwarze Null" stehen. Davon ist der Haushalt 2016 aber noch weit entfernt.

Erst vor kurzem hatte der Landrat in einem Schreiben an den Bürgermeister gemahnt, dass der Wille zum Sparen in Wermelskirchen nicht erkennbar sei und dass Konsolidierung nicht durch Einsparungen, sondern fast ausschließlich durch Steuererhöhungen erfolge.

(ser)
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