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Wermelskirchen
Stadt prüft Wirtschaftlichkeit für zweiten Kunstrasenplatz

Wermelskirchen. Wird zusätzlich zum Kunstrasenplatz am Höferhof eine weitere Spielfläche mit künstlichem Grün errichtet? Über diese Frage diskutieren die Politiker im Haupt- und Finanzausschuss am kommenden Montag.

Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang lautet: Kann die Stadt den Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes mit Blick auf die prekäre Finanzlage überhaupt finanzieren? Kämmerer Bernd Hibst hatte dazu jüngst klargestellt, dass aktuell nur die Finanzierung für einen Platz gestemmt werden könne, die dann auch von der Kommunalaufsicht positiv bewertet würde.

Auch Bürgermeister Rainer Bleek bewertet die Situation so: "Der Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes ist momentan noch nicht wirtschaftlich darstellbar", teilte er gestern auf Anfrage unserer Redaktion mit. Es sei aber Grundvoraussetzung, die Kommunalaufsicht von der Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahme zu überzeugen. Bleek kündigte an, dass die Verwaltung in den nächsten Tagen "noch einmal rechnen" werde.

In der Vorlage für den Ausschuss am Montag bleibt die Verwaltung zunächst bei ihrem Vorschlag, nur den Kunstrasen-Bau am Höferhof zu beschließen und die Fläche im Eifgen (Ascheplatz) für ein neues Hallenbad zu sichern. Welchen Weg die Mehrheit der Politik einschlagen will, bleibt abzuwarten. Bleek hofft, dass eine Entscheidung zum Bau eines zweiten Kunstrasens zurückgestellt wird, bis die Wirtschaftlichkeitsprüfung abgeschlossen wird.

(ser)
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