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Wermelskirchen
Stadt überprüft Kanäle mit Spezial-Nebel

Wermelskirchen. Der Städtische Abwasserbetrieb (SAW) überprüft ab November Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle auf Fehleinleitungen. Konkret geht es um den Bereich Wüstenhof/Hülsenbusch/Neuenhöhe. Dort wurden an zwei Stellen Fehleinleitungen festgestellt, teilt die Stadt mit. Die Prüfung der Kanäle geschieht mit sogenannten Kanalnebelungen und Farbtests. Bei der Nebeluntersuchung wird künstlicher Nebel in den öffentlichen Straßenkanal geblasen. "Der Nebel ist ungiftig, gut sichtbar und bald wieder verflogen", versichert die Stadt. Tritt beim Befüllen des Schmutzwasserkanals der eingefärbte Nebel aus Regenfallrohren oder Rinnen und Einläufen aus, ist der Nachweis für eine Fehleinleitung erbracht. Ebenso ist der Nachweis erbracht, wenn im Haus eingefärbtes Abwasser (Toilette oder Spüle) im Regenwasserkanal abgeleitet wird.

Im Vorfeld der Prüfung wird die Stadt die betroffenen Anlieger durch den Städtischen Abwasserbetrieb informieren mit der Bitte um konstruktive Zusammenarbeit. Weitere Fragen zu Fehleinleitungen beantwortet der Abwasserbetrieb unter Tel. 710-694 (Tesche) oder unter Tel. 710-692 (Lüdemann).

(ser)
 
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