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Heisser Draht
Aufgesammelten Müll sofort abgeholt - ein Lob für die Stadt

Wermelskirchen. Claus Füllhase schüttelt den Kopf. Für solche Aktionen hat der Wermelskirchener überhaupt kein Verständnis. Als er vor kurzem durch den Wald zwischen Heinhausstraße und Kenkhauser Straße ging und auf der Suche nach einer offiziell eingetragenen Wasserquelle war, traute er plötzlich seinen Augen kaum: Direkt an der Quelle lag ein riesiger Müllhaufen, das ist echt unmöglich", schimpft Füllhase. Unbekannte hatten - direkt an der Wasserquelle - Unrat entsorgt. Flaschen, Schuhe, Kochtöpfe, Elektrogeräte und jede Menge Altglas lagen auf dem Waldboden verbreitet herum. Füllhase vermutet, dass der Müll dort bereits seit längerer Zeit gelegen haben muss. Er informierte die Stadtverwaltung. "Ich habe mich bereiterklärt, den Müll aufzusammeln und in Säcke zu packen, die Stadtverwaltung hat zugesichert, den Müll dann zu entsorgen", sagt Füllhase. Und so kam es auch: Kurz nachdem er die vollbepackten Müllsäcke an der Heinhausstraße am Straßenrand abgelegt hatte, wurden sie im Auftrag der Stadt abgeholt. "Das hat alles super geklappt, die Stadtverwaltung hat sich schnell gekümmert - das muss man auch mal loben".

Letztendlich überwiegt bei ihm aber trotzdem der Ärger über dieses illegale Müllabladen. "Ich kann nicht verstehen, dass Leute die Natur mit Müll derart verschandeln", sagt der Wermelskirchener und fügt an: "Immerhin ist jetzt dort im Wald alles sauber."

(ser)
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