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Blickpunkt Wirtschaft
Augenoptik Jannasch zieht im Oktober um

Blickpunkt Wirtschaft: Augenoptik Jannasch zieht im Oktober um
Wolfgang Jannasch und sein Sohn Don, der das zweite Geschäft in Remscheid betreut, an einem 3-D Sehschärfenprüfgerät. Im Oktober zieht Augenoptik Jannasch in ein Ladenlokal gegenüber auf der anderen Seite der Kölner Straße. FOTO: J. Moll
Wermelskirchen. Es sieht ja so aus, als würden wir nur die Straßenseite wechseln", sagt Augenoptikermeister Wolfgang Jannasch (59). "Doch dieser Umzug hat ganz praktische Gründe - wir werden uns damit verbessern".

Die ersten fünf Jahre hatte Jannasch sein Geschäft in der Marktpassage. Dann wechselte er an den heutigen Standort an der Kölner Straße. "Das ist tatsächlich schon 23 Jahre her", sagt er. Jannasch hatte viel investiert und so das Fachwerkhaus in ein schönes Ladenlokal verwandelt. "Es ist zwar schön, aber nicht optimal, da sich das Geschäft auf zwei Ebenen befindet", erklärt Jannasch. "Für die älteren Kunden ist es mit der steilen bergischen Treppe schwierig", beschreibt er die Situation. Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite sind derzeit noch fleißige Handwerker im Einsatz.

Dort, wo sich vor Kurzem noch ein Obst- und Gemüsegeschäft versucht hat, wird im Oktober ein modernes Fachgeschäft eröffnen. Details will Jannasch noch nicht verraten, aber es werde für Wermelskirchen etwas Besonderes, verspricht er.

Wenn aus ehemaligen Fabriken, aus Produktions- oder Lagerhallen Wohnungen entstehen, spricht man von einem "Loft-Charakter". "In diese Richtung wird es gehen, alles wird ebenerdig und barrierefrei sein. Mit diesem neuen Geschäft verdoppeln wir unsere Verkaufsfläche." Im Alter von 59 Jahren startet er noch einmal durch. "Ein paar Jährchen mache ich ja noch", sagt Jannasch und fügt hinzu: "Das Ganze geht ja auch mit meinem Sohn weiter". Sohn Don (28) hat im vergangenen Jahr die Meisterprüfung abgelegt. Er betreut das zweite Geschäft in Remscheid. "Ich habe Spaß daran, ausgefallene Brillen zu finden. Da geht es auch schon mal zu Messen im Ausland. Manchmal habe ich eine Kollektion, die einmalig in Deutschland ist", sagt Jannasch. Die Technik ist natürlich auch immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Ein Beispiel: Mit der 3-D-Sehschärfenprüfung wird die Sehstärke geprüft, wenn beide Augen geöffnet sind. "Zunächst gilt es aber zu prüfen, ob eine 3-D-Fähigkeit besteht", erklärt der Optikermeister. Für die korrekte Bestimmung von Kontaktlinsen werde ein "Keratometer" eingesetzt. Mit diesem Gerät wird die Oberfläche des Auges topografisch vermessen - damit kann die Kontaktlinse zielgerichtet angepasst werden.

Neben fachlicher Kompetenz und ansprechenden Verkaufsräumen seien "Fröhlichkeit und gute Stimmung" wichtig, sagt Jannasch. "Wir haben acht Mitarbeiter, in jedem Geschäft vier. In Wermelskirchen ist Uwe Beierling seit mehr als 30 Jahren dabei, und auch Katja Okrus gehört schon ganz lange zum Team".

WALTER SCHUBERT

Quelle: RP
 
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