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Blickpunkt Wirtschaft
Bauarbeiten am Eschbach in Unterburg gestartet

Wermelskirchen. Bagger und Bauzäune stehen bereit am Eschbach in Unterburg. Was in dem zugewachsenen Bereich des Wendehammers der kleinen Straße Mühlendamm jenseits des Baches und der nach ihm benannten Durchgangsstraße zwischen Solingen, Oberburg und weiter nach Wermelskirchen mit der A1-Auffahrt noch eher unscheinbar aussah, markiert eine erhebliche Etappe: Den Start der umfangreichen, 18-monatigen Bauarbeiten in Unterburg mit dem Hochwasserschutz am Eschbach. Das Bachbett wird tiefer gelegt, zugleich werden die maroden Ufermauern saniert und teilweise neu gebaut.

"Es geht endlich los", heißt es bei Unterburgern, die ebenso wie all die anderen Autofahrer seit langem schon mit der einspurigen Verkehrsführung der Eschbachstraße klarkommen müssen.

In der ersten Bauphase, die rund drei Monate dauert, geht es vor allem um die Erneuerung der alten Mühlendamm-Brücke. Bevor die jedoch abgerissen werden kann, muss an dem Wendehammer am nördlichen Ende der kleinen Straße eine Behelfsbrücke errichtet werden. Denn der Mühlendamm muss immer erreichbar bleiben, unter anderem für die Feuerwehr in Notfällen. Den Durchgangsverkehr auf der Eschbachstraße betreffen die jetzt gestarteten Arbeiten zunächst noch nicht. Ab kommenden Montag ist das allerdings anders. Für eineinhalb Jahre wird der Durchgangsverkehr dann großräumig umgeleitet. Ab 20. Juni, so die derzeitige Planung, weisen Umleitungsschilder ab Krahenhöhe den Weg nach Oberburg und zur A 1 Richtung Wermelskirchen über Remscheider Straße (B229), Solinger Straße (B229), Westhauser Straße und Burgtalstraße - und umgekehrt. Es wird sich zeigen, ob tatsächlich alle Fahrer auf der Durchfahrt die sieben Kilometer längere Ausweichroute nehmen. Die Stadt Solingen hatte jedenfalls bereits angekündigt, dies zu kontrollieren.

Im Zuge des Neubaus der Mühlendamm-Brücke muss die Eschbachstraße sogar für einige Tage voll gesperrt werden, und zwar während der Sommerferien vom 18. bis 29. Juli, zudem an zwei weiteren einzelnen Tagen. Außerhalb der Vollsperrung fließt der Anliegerverkehr wie bisher einspurig durch den Baustellenbereich der Eschbachstraße, nach Fahrplan fahren dann auch die Buslinien 683, 687 (Freizeitlinie) und 689. Touristisch, betont Stadtsprecherin Rische, ist Unterburg während der Bauphase aber immer erreichbar, wird nicht abgekoppelt. Gäste, die die Cafés und Restaurants im Ort besuchen oder mit der Seilbahn zum Schloss hinauf fahren möchten, können wie gewohnt an der Wupperinsel und an der Seilbahn parken und auch Teile des Parkplatzes Hasencleverstraße nutzen. Zusätzlich werden Parkplätze auf einem nahe gelegenen Grundstück an der Hasencleverstr. angeboten. GÜNTER TEWES

Quelle: RP
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