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Gottes Bodenpersonal
Behütete Kinder im Stephanus-Zentrum

Wermelskirchen. Aus der roten Eingangstür zum Stephanus-Gemeindezentrum kommen Giorgio, Leana, Maja und Arijan. Sie suchen gemeinsam mit den anderen Kindern aus ihrer Gruppe Steine. Diese würden anschließend bunt bemalt und als Herzen zusammengelegt, berichten Ronja Könemund (17) und Ron Hackländer (15), die beiden Teamer der neunköpfigen Kindergruppe. Herzen als Symbol der Freundschaft zwischen Petrus und Christus.

In Hilgen-Neuenhaus heißt es in der Karwoche schon traditionell " Gut behütet", ein Ferienangebot für Kinder von fünf bis elf Jahren. Die Aktiven der Kirchengemeinde betreuen die fast 30 Kinder täglich zwischen 7 und 17 Uhr. Die Kinder erfahren viel über die Bedeutung des Osterfestes. Christine Eggermann meint dazu, dass viele Kinder heute nicht mehr die eigene Religion und Kultur kennen würden. So sei es wichtig, die Bedeutung des höchsten christlichen Festes den Kindern auf eine kindgemäße unverkrampfte Art und Weise zu vermitteln: "Kinder brauchen und lieben Rituale."

Nach dem an liebevoll mit Blumen und Kerzen gedeckten Tischen eingenommenen Frühstück stürmen alle Kinder in den Kirchraum, berichtet Dorothea Hoffrogge. Dort hält Pfarrer Schuller eine Andacht, in diesem Jahr ist hierbei Petrus die zentrale Gestalt.

In den Kleingruppen, sind insgesamt elf Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren die Betreuer der Kinder. Sie waren selbst einmal "gut behütete" Kinder. Mit zunehmender Alter übernehmen sie viel Verantwortung. Eigenständig bereiten sie die Einheiten vor und beantworten die Fragen der Kinder. Natürlich kommt auch das Toben und Balgen nicht zu kurz. Es sind schließlich Ferien.

Quelle: RP
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