| 00.00 Uhr

Parteitag
Christian Klicki neues Mitglied im CDU-Kreisvorstand

Wermelskirchen. Rainer Deppe bleibt Kreisparteivorsitzender der CDU. Beim Parteitag in Odenthal wurde Deppe, Landtagsabgeordneter für Wermelskirchen, von den 160 anwesenden Parteimitgliedern in seinem Amt mit 97,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Ebenfalls bestätigt wurden als seine Stellvertreter Vera Müller aus Kürten und der Bergisch Gladbacher Bürgermeister Lutz Urbach. Auf Wolfgang Büscher und Martin Bosbach folgten als neue gewählte stellvertretende Vorsitzende nun Uwe Pakendorf (Rösrath) und der 23-jährige Wermelskirchener Fraktions- und Parteivorsitzende Christian Klicki. Als Kreisschatzmeister wurde Eduard Wolf (Overath) wiedergewählt. Die erstmals gewählten Frauen Dr. Katharina Bischof (Leichlingen) und Erika Gewehr (Burscheid) ergänzen den geschäftsführenden Vorstand als Schriftführerin und Pressesprecherin. Neu geschaffen wurde die Position des Mitgliederbeauftragten, die Lennart Höring (Bergisch Gladbach) übernimmt. Als Beisitzer vervollständigen Michaela Bräutigam (Odenthal), Claudia Casper (Bergisch Gladbach), Therese Rehn (Wermelskirchen), Werner Allendorf (Wermelskirchen), Elke Lehnert (Bergisch Gladbach), Christopher Schiefer (Leichlingen), Dr. Daniel Schiffbauer (Rösrath), Marco Gaj (Odenthal), Christian Buchen (Bergisch Gladbach) und Thorsten Schmalt (Wermelskirchen) den Kreisvorstand. Neben den Vorstandswahlen sowie den Bürgermeisterwahlen in Odenthal und Wermelskirchen war die Flüchtlingsfrage ein wichtiges Thema des Parteitags. Rainer Deppe dankte den vielen Helfern, die sich ehrenamtlich bei der Betreuung der Flüchtlinge einsetzten.

Mit Blick auf die Landespolitik forderte er zur Entlastung der Kommunen die Einrichtung von zentralen Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber ohne Bleibeperspektive.

Kritik kam in Bezug auf die Finanzausstattung der Kommunen auf: "In Bayern bekommen die Kommunen 100 Prozent der Flüchtlingskosten erstattet - in Nordrhein-Westfalen sind es gerade einmal ein Viertel", kritisierte Deppe. Ein realistisches Bild versuchte er in Bezug auf die Dauer der Flüchtlingswelle zu aufzuzeigen: "Die Flüchtlinge werden lange bleiben. Oder glaubt jemand, dass zum Beispiel der IS in Syrien in ein, zwei oder drei Jahren verschwunden sein wird?"

(BM)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Parteitag: Christian Klicki neues Mitglied im CDU-Kreisvorstand


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.