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Tierisch
Fröhliches Wiedersehen beim Tierheim-Treff

Wermelskirchen. Das Tierheim öffnete am Sonntag seine Türen und zeigte sich von seiner geselligsten Seite: Zahlreiche Freunde und Unterstützer pilgerten ins Eschbachtal, wo auf dem Tierheimgelände ein kleiner Trödel die Besucher erwartete und auf dem Grillplatz gegenüber auch einige Aussteller zu finden waren.

Die Zufahrtsstraße (L 408) war zugestellt, Fußgänger pilgerten hier auf der Landstraße in Richtung Tierheim. Dort drängten sich zahlreiche Besucher, die die Gelegenheit nutzten, die Tiere zu besuchen oder auf der angebotenen Kleintrödel-Meile nach nützlichen Utensilien für das eigene Haustier stöberten. Immer wieder bildeten sich vor dem Eingang kleinere Grüppchen, die sich in heitere Gespräche vertieften - ein fröhliches Wiedersehen von Besitzern ehemaliger Heimtiere.

Auf dem Grillplatz unterhalb des Tierheimgeländes herrschte derweil heiterer Trubel: Während Bianca Rosa Klever, ihres Zeichens Frontfrau der Coverband "Fachwerk", diesmal als Solistin für ordentlich Stimmung sorgte, bespaßte Ballonkünstler Hakan Eren die kleinen Gäste mit seinen bunten Ballonkreationen. Die Erwachsenen genossen Kaffee, Reibekuchen und andere Köstlichkeiten, die das Tierheim-Team reichte. Rund um den Platz hatten sich diesmal auch einige Aussteller eingefunden, die entweder hübsches Kunsthandwerk anboten oder für ihre Initiative rund um den Tierschutz warben. Ein Novum, dass der neu gewählte Vorstand um Günter Leurer eingebracht hatte: "Wir haben versucht, ein wenig Abwechslung in den traditionellen Tag der offenen Tür mit einzubringen, und das ist uns, denke ich, gelungen", sagte er angesichts der vielen Besucher. "Ich finde es grandios." Dem Tierschutzverein ein positives Image zu verleihen, sei dem erst Ende Mai neu gewählten Vorsitzenden sehr wichtig: "Ständig nur von der finanziellen Misere zu sprechen, hilft unseren fleißigen Mitarbeitern und zahlreichen Ehrenamtlern nicht weiter."

Etwa 230.000 Euro braucht das Tierheim im Jahr, um seine laufenden Kosten zu decken. Aktuell beherbergt das Heim knapp 20 Hunde, 60 Katzen und einen Amazone-Papagei. Leurer setzt auf neue Strategien, sucht den persönlichen Kontakt zu Mitarbeitern, Helfern und Interessenten: Die Vermittlungsquote sei gestiegen. "Manchmal passt es, andere Male nicht. Aber zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel", sagt der Vorsitzende und gibt sich optimistisch.

(sebu)
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