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Gottes Bodenpersonal
Geflüchtete besuchen den Pilgergottesdienst im Dom

Wermelskirchen. Im Erzbistum Köln endete vergangenen Sonntag die diesjährige Domwallfahrt, die unter dem Leitwort "Alle sollen eins sein" (Joh 12,21) steht. In diesem Kontext hatte der auch in Wermelskirchen durch seine Firmspendungen bekannte Weihbischof Ansgar Puff für den 23. September im gesamten Erzbistum zu einem "Pilgergottesdienst mit - und besonders für - Geflüchtete" in den Kölner Dom eingeladen. 15 Neu-Wermelskirchener folgten dieser Einladung und besuchten zusammen mit Ursula Solar, Brigitte Krips und Reinhard Bornefeld als Betreuern die Andacht im voll besetzten Dom und erlebten eine stimmungsvolle Liturgie, die von syrisch-orthodoxen und syrisch-katholischen Chören mitgestaltet wurde.

Die Leitung lag in den Händen des Bischofs und seiner aramäischen und syrischen Amtsbrüder. Kyrie-Rufe und Lesungen, Fürbitten und Segenssprüche wurden in den unterschiedlichsten Sprachen vorgetragen. Im Anschluss an die Liturgie erfolgte innerhalb des riesigen Domes die Prozession vorbei an den drei klassischen Pilgerstationen: Gerokreuz , Dreikönigsschrein und Marienaltar. Anschließend waren alle Gäste eingeladen zum Mittagessen im Bereich des Römisch-Germanischen Museums unmittelbar auf der Domplatte, berichtete Bornefeld. "Die Malteser hatten für einen perfekten Ablauf der Verköstigung gesorgt, die, durch das herrliche Frühherbstwetter begünstigt, zu einer schönen internationalen, interkonfessionellen und interreligiösen Communio wurde."

Der anschließende Besuch der Aussichtsplattform des "KölnTrianglePanorama"-Gebäudes auf der Deutzer Seite bot den Neu-Wermelskirchenern einen traumhaften Blick über den Dom, die Stadt, den Rhein und die Umgebung und hinterließ einen mindestens ebenso starken Eindruck wie die vorangegangenen Programmpunkte dieses schönen, erlebnisreichen Tages, an dem wohltuend erlebbar wurde, was Johannes meint, wenn er sagt: "Alle sollen eins sein."

(tei.-)
 
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