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Gottes Bodenpersonal
Gemeinde Neuschäferhöhe hat neuen Jugendreferenten

Wermelskirchen. Albert Esau, bis vor kurzem noch selbst für die Jugendarbeit in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wermelskirchen an der Neuschäferhöhe zuständig und inzwischen zu deren Gemeindepastor berufen, hieß seinen Nachfolger Christoph Bartels sowie dessen Ehefrau Sara ausgesprochen herzlich willkommen und schloss Pastor Jan Achtermann aus Oldenburg, den Freund und geistlichen Wegbegleiter der beiden, sowie die von der Vechte und von der Havel ebenfalls weit angereisten Familienangehörigen gleich mit ein.

Die herzliche Aufnahme und Offenheit in Wermelskirchen hatten die Bartels schon in den Wochen ihres Umzugs aus Bad Homburg angenehm gespürt, als die eher größeren Städten Zugeneigten den beruflichen Wechsel in die "Kleinstadt mit Herz" auf dem Lande wagten.

Was Christoph Bartels von den Jugendlichen in seinem neuen Arbeitsumfeld erwarten darf, demonstrierte die Jugendband im ersten Gesangsauftritt des Festgottesdienstes am heißen Kirmessonntagmorgen. Mit dem Loblied auf die Liebe Jesu "Love Enough" brachten Schlagzeug, verstärkte Gitarre, Klavier und zwei Stimmen am Mikrofon zusätzlich musikalisches Feuer in den Gemeindesaal - um danach mit "Herr, ich suche Deine Ruhe" zu belegen, dass ihr Repertoire auch deutsche Sprache und für ältere Ohren gemäßigtere Klänge umfasst.

Als Akt der offiziellen Amtseinführung verlas Jan Achtermann die Aufgaben des neuen Jugendreferenten, dem die Seelsorge für die Jugend und die jungen Erwachsenen der Gemeinde, die Betreuung der Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit, die zwischenkirchliche Vertretung der Jugend, aber auch Predigt- und Pastorenaufgaben obliegen werden. Nach dem Amtseid beteten die Gemeindeleiter Volker Preyer und Bernd Hackländer sowie Pastor Achtermann für Bartels wie auch für seine Ehefrau Sara, die mit ihrer theologischen-pädagogischen Ausbildung ebenfalls schon neue Arbeit gefunden hat.

"Zwei Dinge sind wichtig an diesem Sonntag", knüpfte Albert Esau an, "die Einführung von Christoph - und die Wermelskirchener Kirmes." Anlass genug, den Bartels zum persönlichen Festtag seitens der Gemeindejugend und der Gemeindeleitung ein paar Geschenke mit Bezug zur Kirmes (und damit zum Kennenlernen des neuen Wohnorts im Ausnahmezustand) zu überreichen - einen Büchergutschein als Emblem des Krammarkts, einen geführten Besuch der Matinée und eine Kostprobe am Fischbrötchenstand, ersatzweise im Restaurant. Volker Preyer erinnerte allerdings auch daran, dass frühere Generationen von Baptisten der Kirmes sehr viel kritischer gegenüberstanden als heute. Aber: "Es ist der Wunsch der Gemeinde, dass Ihr Euch wohlfühlt und es Euch bei uns gut geht."

(HK)
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