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Handball-Camp sorgt für Zuwachs in der TuS-Jugend

Wermelskirchen. Der TuS Wermelskirchen startete diese Woche das traditionelle Handball-Feriencamp mit 38 Kindern in der Sporthalle Schubertstraße. Seit vielen Jahren bietet der Verein regelmäßig sein Handball-Camp in den Herbstferien an.

Eine Woche lang, täglich von neun bis 16 Uhr, bekommen Kinder zwischen sieben und 15 Jahren Gelegenheit, für mehrere Stunden etwas intensiver in den Handball-Sport hinein zu schnuppern. "In diesem Jahr konnten wir auch wieder zwei neue Kinder durch das Camp für unseren Verein gewinnen", berichtete F-Jugendtrainer und Leiter des Camps, Carsten Kuhlwilm, erfreut. Doch auch bereits aktive Kinder aus der Handballjugend nutzten das Feriencamp regelmäßig, um ihre Leistungen für die Saison zu verbessern. Etwa drei Viertel der Teilnehmer, schätzt Kuhlwilm, stammen aus dem eigenen Verein.

Auch eine Gruppe aus Kindern mit Migrationshintergrund und aus Flüchtlingsfamilien nimmt am diesjährigen Camp teil. Getrennt werden Anfänger und Fortgeschrittene aber nicht und dennoch sei der Leistungsanstieg deutlich sichtbar, meint der Jugendtrainer. Unterstützung fürs Camp erhält er in dieser Woche von Trainer Jan Zimmer und Spieler der ersten Mannschaft Daniel Blum, die mit den Kindern ausgiebig trainieren. Die Mischung aus viel Spielpraxis mit dem Ball und lockerer Theorie zwischendurch, macht den Kindern besonders viel Spaß. Vor allem weil das Trainerteam auch außergewöhnliche Trainingsmethoden einschiebt, etwa eine kleine Fußballeinheit mit veränderten Regeln, um die Laufwege in Angriff und Verteidigung zu üben. "Ein bisschen anstrengend ist es schon, wenn man die ganze Woche für mehrere Stunden Sport macht", äußerte Jordan Mutombo. Der 16-Jährige ist kein aktives Vereinsmitglied, besucht das Camp jedoch schon seit vier Jahren. "Aber es macht auch sehr viel Spaß. Ich fühle mich immer sehr wohl hier und finde es gut, dass der Verein uns das hier ermöglicht."

Am liebsten spielt Mutombo zwar Fußball, aber beim Handball macht er natürlich auch mit. "Hauptsache Bewegung" ist das Motto des Hobbykickers. Das findet auch Kuhlwilm wichtig: "Man merkt schon, dass die Kinder in den Ferien nicht ausgelastet sind." Im Vergleich zu den normalen Trainingszeiten hätten sie während der Ferien mehr Power. "Zu schade, um diese vor dem Fernseher zu verschwenden", meint der Jugendtrainer. Dann doch lieber ins Handball-Camp.

(sebu)
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