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Gut Gemacht
Im Unterholz Quelle der Kleinen Dhünn entdeckt

Wermelskirchen. Große Dhünn-Talsperre, Kleine Vorsperre Dhünn - viel wird über diese beiden Gewässer geredet. Doch wo die Quellflüsse entspringen, wissen die wenigsten Bürger. Auch nur wenige Dhünner. Damit ist es aber jetzt vorbei. Die drei Dhünner Volker Bockhacker, Manfred Katerndahl und Rainer Burghoff haben sich auf den Weg gemacht - und die Quelle gefunden.

"Wir sind viel gemeinsam unterwegs. Wir wandern gern in der heimischen Umgebung" erzählt Bockhacker. "Und da kam uns die Idee, doch einmal die Quelle der Kleinen Dhünn zu suchen."

Das war nicht so einfach. Im Internet wurde recherchiert, Bücher wurden gewälzt, Mitbürger befragt. Die grobe Angabe lautete: die Quelle könnte unterhalb von Dörpfeld entspringen, also auf Hückeswagener Stadtgebiet. Von dort fließt sie durch Dhünn (Sportplatz) und mündet in Pilghausen in die Vorsperre Kleine Dhünn.

So machten sich die drei Wanderer auf und wurden auch fündig. Rund ums Quellgebiet ist laut Bockhacker "Natur pur" - "dort ist der Wald sich selbst überlassen. Da kann man nicht so einfach mal hinwandern." Die Quelle sprudelt aus dem Erdreich, ein Rinnsal plätschert durch den Wald. Hinter alten, ehemaligen Fischteichen fließen Rinnsale auch von Kotthausen und Strucksfeld in die Kleine Dhünn und werden von dort zum Bach "Kleine Dhünn". Damit auch jeder weiß, wo nun der Ursprung der Kleinen Dhünn ist, hat Volker Bockhacker im BZI-Zentrum in Remscheid, seiner früheren Wirkungsstätte, ein kleines Schild anfertigen lassen. "Wir werden unsere Entdeckung sicher jetzt noch mal an Ort und Stelle gebührend begießen", lacht er - es hätten sich auch schon Freunde angekündigt, die gern mal mit ihnen dorthin wandern würden. "Das machen wir natürlich gern. Aber es geht über Stock und Steine."

(tei.-)
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