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Gottes Bodenpersonal
Kristin und Ulrich Abels wieder in Uganda

Wermelskirchen. Das Pastorenehepaar Ulrich und Kristin Abels vom Gemeinde-Zentrum Dabringhausen fliegt in zwei Wochen wieder nach Uganda, um dem Missionswerk "Vision for Afrika" einen Besuch abzustatten. Es es das dritte Mal, dass sie diese Reise unternehmen.

"Unsere sehr positiven Erfahrungen der letzten beiden Reisen - und die große Armut und Not vor Ort - haben uns dazu beflügelt, eine weitere Reise nach Uganda zu planen", erzählt Kristin Abels. Geplant seien dort einerseits Besuche bei den verschiedenen missionarischen Projekten und sozialen Einrichtungen in Uganda - andererseits wird das Ehepaar dort auch wieder auf unterschiedliche Art und Weise helfen. 50 Kilogramm Hilfsgüter haben sie im Gepäck. "Die werden wir vor Ort selbst übergeben", sagt Abels.

Die Kinderheime, die Schulen, das Krankenhaus und die Ärmsten der Armen werden mit Kleidung, Medikamenten, Spielzeug, Stiften und Schuhen ausgestattet. "Vor Ort werden wir noch weitere Hilfsgüter kaufen - von dem Geld, das uns Freunde und Bekannte mitgegeben haben. Davon werden wir unter anderem Seife, Zahnpasta und andere Hygieneartikel kaufen, die wir bei Besuchen in den Gefängnissen vor Ort weitergeben werden. Eventuell werden wir auch noch das ein- oder andere kleinere Projekt mit dem Geld unterstützen können", berichtet sie. Dieses Mal wird das Ehepaar überwiegend auf dem Mount Galilee - hoch über dem Victoriasee - wohnen. Strom gibt es dort nur zeitweise - mit Solarenergie erzeugt. Wasser ist auch knapp - es gibt hauptsächlich gesammeltes Regenwasser, was man zum Duschen und waschen benutzen kann. "Dort oben auf dem Berg leben und arbeiten unsere Freunde Pastor Hans-Dieter und Inge Sturz für Vision for Africa, sowie der einheimische, afrikanische Pastor Allan Ssuuma mit seiner Frau Sarah." Er leite dort das Mount Galilee Children's Ministry, das einige Schulen, Vorschulen, Kinderhäuser, das Krankenhaus und weitere soziale Einrichtungen unterhält.

Als das Ehepaar vor zwei Jahren das letzte Mal dort war, hat es mit Spendengeldern eine komplette Schulbücherei finanzieren können, sowie alle Schulkinder mit Gummistiefeln ausgestattet. Geplant sei, auch noch für ein paar Tage ins Land of Hope in Mukono zu fahren. Das ist das Zentrum des von Maria Prean gegründeten Missionswerks "Vision for Africa". 1000 Kinder und Mitarbeiter von "Vision" leben dort. "Dort geht es Tag und Nacht sehr laut und lebendig zu. Laut und lebendig, weil die Afrikaner anscheinend niemals schlafen! Nachts wird gesungen und gebetet, was das Zeug hält - in einer Lautstärke die uns sehr fremd ist."

Nachtruhe gebe in Uganda übrigens nicht. Deshalb seien auch die Städte des Nachts total belebt. "Interessante Gottesdienste in den Kirchen der Einheimischen werden wir mit Sicherheit auch wieder erleben", freut sich Kristin Abels.

Quelle: RP
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