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Vereinsticker
MGV sorgt für ein stimmungsvolles Frühlingskonzert

Wermelskirchen. Besser konnte sich Marcus Kirstein, seit Februar neuer Vorsitzende des MGV Niederwermelskirchen, das erste große Konzert in seinem Amt nicht vorgestellt haben. Im jährlichen Vereinsleben ist das traditionelle Frühlingskonzert stets ein herausragendes Ereignis. War der Saal im Stephanus-Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus stets bis zur Halskrause voll, schien heuer die Anzahl der Besucher alle Rekorde geschlagen zu haben. So freute sich auch Christine Eggermann, Mitglied des Presbyteriums, in ihrer Begrüßung über die große Anzahl der Besucher. "Besser mehr als weniger", wird sich manch einer der Verantwortlichen gedacht haben.

Der bisherige Vorsitzende Paul-Gustav vom Stein war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Für ihn und Kirstein war dieses Konzert gleichermaßen gelungener Ausstand und Einstand.

Das Konzert lief wie immer äußerst humorvoll und kurzweilig über die Bühne, ohne den nötigen Ernst vermissen zu lassen. Kirstein ist auch sprachlich nicht auf den Mund gefallen und gab eine gelungene Einführung nach dem Begrüßungslied "Wohl ist die Welt so groß und weit". Bereits hier sangen die Besucher "Heidi-heida" unter Klatschen mit. Also gute Stimmung pur bereits zum Auftakt des Konzertes. Aber sie ließ sich noch steigern.

Zwei Lieder weiter sollten alle "Am Brunnen vor dem Tore" mitsingen. Peter Rinne zeigte vorher anhand der verteilten Noten ("diese kleinen schwarzen Punkte"), wo es dynamisch ("mal laut, mal leise") werden sollte. Diese "Animation" trug Früchte: Der gesamte Saal stimmte mit ein. Danach setzte Hans Bruchhausen mundartlich noch eines drauf: Er fasst Witze über Groß und Klein im Bergischen auf Platt in Versform. Die Leute lachten oft schallend. Auch beim später folgenden "Fischstäbchen-Lied" zur Melodie von "Bridge over troubled water" hatten alle ein Schmunzeln auf den Lippen.

Zwischendurch ehrte der Vorsitzende des Bergischen Chorverbandes, Hans-Günter Rose, Heinz Jaschinski, Hans Hübing und Horst Brach für 60 Jahre Singen im Chor sowie Manfred Rausch für 40 und Horst Rinne für 20 Jahre.

Schön die Anteilnahme, die das Publikum dem Chor "Reharmonie" entgegenbrachte. In diesem Chor unter Leitung von Sibylle Hummel singen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Der Chor sang "Kein schöner Land" zusammen mit dem MGV und dem schloss sich das Publikum an beim Kanon "Es tönen die Lieder".

(bege)
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