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Gut Gemacht
"Miteinander" spendet Überschüsse

Gut Gemacht: "Miteinander" spendet Überschüsse
Wollen an einem Strang ziehen und sich gegenseitig helfen (v.l.): Petra Weber, Dominik Roenneke, Michael Unbehaun, Pfarrerin Elke Mielke und Michaela Mück-Hemmerich ("Miteinander"). FOTO: Stephan Singer
Wermelskirchen. Über eine Finanzspritze von je 1000 Euro können sich jetzt die Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde in Dabringhausen und der Förderverein des Freibads Dabringhausen freuen. Diese Summen spendete die gemeinnützige Gesellschaft "Miteinander", die das "Markt 57"-Programm gestaltet und das dazugehörige Restaurant verpachtet. "Wir beschließen einmal im Jahr, was mit erzielten Überschüssen geschieht - welchen Teil wir für die Rücklagen brauchen und was wir spenden", erläuterte Michaela Mück-Hemmerich, "Miteinander"-Gesellschafterin, bei der Spendenübergabe in "Markt 57". Es sei erklärtes Ziel der Gesellschaft, jährlich zu spenden, das mache schließlich einen Teil der Gemeinnützigkeit aus. Schwerpunkt bildet dabei die Jugendarbeit in Dabringhausen.

"Wir freuen uns immer über Spenden, haben wir doch für unsere Jugendarbeit in der Vergangenheit kostenintensive, erlebnispädagogische Materialien oder auch Gymnastikmatten angeschafft", freute sich Pfarrerin Elke Mielke. "Bei uns steht die Kinder- und Jugendfreizeit sicherlich im Fokus, deshalb öffnen wir das Bad in den Sommerschulferien", betonte Dominik Roenneke vom Schwimmverein (SV), der das Freibad betreibt.

Die Unterstützer vom Freibad-Förderverein (FFD) sind nach der wegen des verregneten Wetters sehr schlechten Badesaison in diesem Jahr für jeden Cent dankbar, wie der FFD-Vorsitzende Michael Unbehaun unterstrich: "Wir mussten in dieser Saison das Doppelte in den Schwimmverein stecken als in den beiden Vorjahren - das geht nicht ewig, was in aller Deutlichkeit gesagt werden muss." Roenneke ergänzte: "Aber es ist nicht gleich das Ende, weil es mal ein schlechtes Jahr gab!"

"Miteinander"-Gesellschafterin Petra Weber rückte des Grundgedanken in den Fokus: "In Dabringhausen wollen wir alle an einem Strang ziehen und eine gute Gemeinschaft sein. Es geht nicht immer nur um Wirtschaftlichkeit, sondern um das, was Menschen gut tut - darum Gutes zu tun, damit daraus wieder etwas Gutes entsteht."

(sng)
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