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Politisch
NRW-Minister Laumann besucht Ortlinghaus-Werke

Politisch: NRW-Minister Laumann besucht Ortlinghaus-Werke
Groß war die Delegation, die gestern die Ortlinghaus-Werke besuchte (v.l.) Volker Suermann (Geschäftsführer RBW), Manfred Groß (CDA), Elias Tebroke, Christian Klicki (CDU-Vorsitzender), Stefan Leßenich (CDA-Vorsitzender), Peter Ortlinghaus (Geschäftsführer), Hermann-Josef Tebroke (Landrat), Detlev Bauer (Betriebsratsvorsitzender), Minister Karl-Josef Laumann und Rainer Deppe MdL. FOTO: Ortlinghaus
Wermelskirchen. Hoher Besuch gestern in Kenkhausen: Auf Einladung des CDA-Vorsitzenden Stefan Leßenich besuchten der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, und Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke mit einer Delegation die Ortlinghaus-Werke. Der Geschäftsführer der Ortlinghaus-Werke, Peter Ortlinghaus, sowie der Betriebsratsvorsitzende Detlev Bauer zeigten der Delegation die Produktion des Wermelskirchener Traditionsunternehmens.

Ortlinghaus ist ein international führender Spezialist in Fertigung und Vertrieb von Kupplungen, Bremsen, Lamellen und Antriebssystemen. Neben dem Stammwerk in Wermelskirchen gehören weltweit sieben Vertriebsgesellschaften sowie Produktionsstätten in der Schweiz und in China zur Ortlinghaus-Gruppe. Das heute in vierter Generation geführte Familienunternehmen mit 550 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 80 Millionen Euro ist strategisch auf die fünf Geschäftsfelder Umformtechnik, Marineantriebstechnik, Landtechnik, Windentechnik sowie Elektromobilität ausgerichtet und verfügt über ein globales Vertriebsnetz mit mehr als 25 Partnern.

Der Unternehmenserfolg basiert auf der Fähigkeit, Produkte im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung wettbewerbsfähig herzustellen und diese innovativ weiterzuentwickeln, teilte Ortlinghaus mit. "Die Basis ist das starke Engagement unserer Mitarbeiter und deren Identifikation mit dem Unternehmen." Als ein drängendes Problem der Metallbranche sieht Laumann den Nachwuchsmangel. "Wer will heute noch Schlosser werden?", konstatierte der Minister.

"Wir müssen der Gesellschaft klar machen, dass auch Menschen, die nicht jeden Tag im Anzug zur Arbeit kommen, Respekt verdienen." "Wir wollten dem Minister zeigen, dass wir in Wermelskirchen, unter anderem mit den Ortlinghaus-Werken, Unternehmen haben, die Produkte für den Weltmarkt fertigen und Fachkräfte ausbilden", sagte Leßenich. Mit ihrem finanziellen und materiellen Engagement für Wermelskirchener Institutionen, etwa die Kinderstadt in der Katt, leiste Ortlinghaus einen wichtigen sozialen Beitrag.

"Facharbeiter bilden das Rückgrat unserer Unternehmen. Wir als Ortlinghaus setzen alles daran, ein positives Image der Ausbildungsberufe mit unserer Nachwuchsarbeit zu schaffen. Das ist die Basis, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern", betonte Peter Ortlinghaus. "Natürlich war es uns eine besondere Ehre, einem Minister unser Unternehmen vorzustellen."

(tei.-)
 
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