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Unterwegs
Sport und Gemeinschaft - Judoka in Hamburg im Einsatz

Wermelskirchen. Wie schnell ein Jahr vergeht, das merken die Judoka des JC Wermelskirchen immer kurz vor Pfingsten. Denn dann steht die traditionelle Hamburg-Fahrt an. Bereits zum zwölften Mal fuhr der Club zum internationalen HT16-Cup in die Hansestadt. Neben der Turnierteilnahme für Groß und Klein gibt es auch immer eine besondere Aktion als Höhepunkt. Dazu spricht die gemeinschaftliche und familiäre Atmosphäre der Gruppe immer wieder die Teilnehmer an. In diesem Jahr waren 38 Kinder und Jugendliche dabei, die von Jens Harms, Tim Schulze, Gina Alcamo, Frederik Platt und Sven Dicke betreut wurden.

Einen Goldrausch gab es für Familie Scheida. Vor den Augen der mitgereisten Eltern Petra und Kaweh landeten gleich alle angetretenen Sprösslinge auf Platz eins ihrer Gewichtsklasse. Die beiden Mädels Carolin (U12) und Felicia (U18) waren dabei schon am Samstag dran, während Till (U15) am Sonntag noch eine Goldmedaille drauf legte. Nesthäkchen Julia Scheida unterstützte ihre Geschwister derweil am Mattenrand.

Auf internationalem Terrain konnte sich auch Laura Lenz (U15) bis ins Finale vorkämpfen und erreichte Platz zwei. Die weiteren Medaillen für den JC steuerten ausschließlich die Mädels bei, denn den Jungen fehlte in Hamburg dieses Mal das entscheidende Quäntchen Glück. Bronze erreichten mit tollen Siegen Lena Lenz, Mayla Gulich (U12), Maja Halfmann (BTG) und Hanna Kalff (U15). Das Treppchen verpassten Manon Dörner (U12), Jana Eschemann, Amelie Schumacher (U18), Kilian Obretan und Jannik Sokirko (U15) mit Platz fünf denkbar knapp. Bei ihrem ersten Turnier überhaupt trumpfte Jolie Becker (U12) auf und konnte einmal gewinnen. Weitere Siege steuerten Jonas Kalff, Luke Cabecana, Luke Meermeyer und Silas Weik bei. Keke Reck, Louis Hindrichs, Ferdinand Harms, Lillyfee Falentin, Julius Terfloth, Silas Dörner, Timon König und Fernando Meissner stellten sich mutig der Konkurrenz und sammelten wichtige Erfahrung. Pechvogel des Wochenendes war eindeutig Nachwuchstalent Julius Glaser, der sich in seinem ersten Kampf am Ellenbogen verletzte und die Heimreise antreten musste. Und dies ausgerechnet bei seiner ersten Hamburgfahrt. Am Mattenrand dabei waren neben Julia auch Eny Geiser, Leopold Harms, Leon Sandler, Julia Preyer, Merlin Dörner, Niklas Diederich, Lukas Zecher, Niklas Diederichs und Sven Weile. Mit Unterstützung des Fördervereins erlebten die Teilnehmer zum Abschluss der Fahrt einen phänomenalen Musicalbesuch und tauchten mit "Aladin" ein in 1001 Nacht. Die harmonische Truppe ließ es sich nicht nehmen, im Theater Neue Flora den Schlachtruf der Löwen anzustimmen.

(tei.-)
 
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