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Wermelskirchen
Tennis, Judo, Fußball - Kinder finden ihren Sport

Wermelskirchen: Tennis, Judo, Fußball - Kinder finden ihren Sport
Tennistraining in Pohlhausen: Svea (7) übt unter Anleitung von Ella Kohlmann mit Tennisschläger und Schaumstoffball die Balance. FOTO: J. Moll
Wermelskirchen. Das Trainingscamp von Tura Pohlhausen, Judoclub und Tura Pohlhausen Tennis ist ein Erfolg. 33 Kinder sind dabei. Von Walter Schubert

Zum Ende der Schulferien und nach vielen Aktionen sind einige Kinder schon zu "alten" Bekannten geworden. Viele waren bei der Kinderstadt in der Katt dabei oder haben am Ferienprogramm unserer Redaktion teilgenommen. "Ich kenn' dich", ruft Philippa (6) dem Reporter zur Begrüßung zu. Sie hatte am Malkursus in der Galerie Markt 9 teilgenommen. Nun ist sie mit 32 weiteren Kinder beim Sportcamp in Pohlhausen dabei.

Constantin (9) will unbedingt Tennis spielen. "Das möchte ich mal ausprobieren", sagt er. Entscheiden kann er sich nach dem zweiten Tag. Tura Pohlhausen, Tura Pohlhausen Tennis und der Judoclub Wermelskirchen bieten Fußball, Tennis und Judo zum Kennenlernen an. An den ersten beiden Camp-Tagen werden die Sportarten ausprobiert - am Freitag können die Kinder ihre dann gewählte Sportart vertiefen. Zum Abschluss gibt es dann noch eine Beratung für die Kinder und die Eltern. "Natürlich ist so eine Aktion auch ein bisschen Eigenwerbung", sagt Walter Böse von Tura Pohlhausen. Wie alle Vereine gibt es Nachwuchsprobleme, da ist eine Aktion wie das Trainingscamp in den Ferien eine gute Maßnahme.

Zum Aufwärmen treffen sich alle auf dem Sportplatz. Dann werden drei Gruppen gebildet, die sich mit Fußball, Tennis oder Judo beschäftigen. "Ihr müsst den Ball zu Eurem Freund machen", ruft Böse den Kindern bei der ersten Fußballeinheit zu. Ganz spielerisch geht es auf den Matten im Judoraum zu. "Das Spiel heißt ,Drache, Ritter und Schatz'", erklärt Trainerin Katrin Seide. Ein Kind ist der Drache und liegt auf einem dicken, schweren Lederball. Letzterer ist der Schatz. Das zweite Kind als Ritter muss nun versuchen, an den Schatz zu gelangen. Es wird gekämpft und gerungen - so entstehen ganz automatisch die ersten Griffe, die später beim Judosport zur Anwendung kommen. "Gefühl für den Ball bekommen" - so lautet das Motto auf dem Tennisplatz. Es sind erst einmal ganz kleine, einfache Übungen mit Schläger und Ball, die Tennislehrer Björn Seide vermittelt. Auch Tura-Geschäftsführer Dirk Hohlmann schaut vorbei und freut sich über das Traumwetter. "Vielleicht oder hoffentlich ist es das letzte Jahr, wo hier auf Asche Fußball gespielt wird", sagt er. Geplant ist, den Platz in einen Naturrasenplatz zu verwandeln. Immer wieder wirbt Hohlmann für diese Lösung. "Der Standort und der Boden sind optimal, die Sache ist wesentlich preiswerter als Kunstrasen", berichtet er. Auch diese Maßnahme würde Mitglieder im Sportverein halten und auch neue anlocken.

"Durch das Trainingscamp, das wir zum dritten Mal organisieren, finden immer Kinder zu ihrem Sport", betont Katrin Seidel. Für die Jungen und Mädchen ist es eine schöne Aktion mit Spiel, Spaß und gemeinsamem Essen.

Quelle: RP
 
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