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Wermelskirchen
Tente-Rollen setzt Wachstumskurs fort

Wermelskirchen: Tente-Rollen setzt Wachstumskurs fort
Eine große Baustelle: 7500 Quadratmeter ist das Grundstück insgesamt groß, auf etwas mehr als 1000 Quadratmetern Grundfläche wird das neue Verwaltungsgebäude errichtet. FOTO: Jürgen Moll
Wermelskirchen. Neben dem Stammwerk in Herrlinghausen wird ein neues Verwaltungsgebäude gebaut. Es soll Mitte 2017 fertiggestellt werden. Die Tente-Gruppe sieht darin eine Investition in die Zukunft: Sie will laut Geschäftsführung weiter wachsen. Von Sebastian Radermacher

Der Weg zur Baustelle bei der Firma Tente-Rollen in Herrlinghausen ist auch für Ortsfremde leicht zu finden: Eine braune Schicht auf der Fahrbahn leitet Autofahrer von der B 51 zum Baugrundstück. Dort errichtet die Holding "Tente International GmbH", deren Hauptsitz in Köln ist, ein neues Verwaltungsgebäude. Die Bauarbeiten haben Anfang des Jahres begonnen, die Planung hatte etwa ein Jahr gedauert, sagt Peter Fricke, Geschäftsführer der Holding.

Das Grundstück neben dem Werk in Herrlinghausen ist insgesamt 7500 Quadratmeter groß, die Firmen-Gruppe habe es bereits vor einigen Jahren erworben, sagt Fricke. "Es wird eine Grundfläche von knapp über 1000 Quadratmetern bebaut." Unter der "Tente International GmbH", dem Dach der Tente-Gruppe, sind insgesamt 28 Tochtergesellschaften in 25 Ländern zusammengefasst.

Die Bauarbeiten sollen knapp eineinhalb Jahre andauern. "Plan ist, dass die Arbeiten Mitte 2017 abgeschlossen werden", kündigt der Geschäftsführer an. Entstehen werde kein riesiger Klotz, sondern ein Verwaltungsgebäude mit Erdgeschoss und einem Obergeschoss. Zu den Investitionskosten für dieses Vorhaben macht der Geschäftsführer keine Angaben.

Was er jedoch klarstellt: Für die Tente-Gruppe ist das Bauprojekt eine Investition in die Zukunft: "Der Wachstum der Tente-Gruppe wird fortgesetzt. Wir werden die Holding verstärken und vergrößern", betont Fricke. Vier Mitarbeiter der Holding seien bereits vom Standort Köln ins Stammwerk nach Wermelskirchen ausgegliedert worden - diese sollen nach der Fertigstellung ins neue Gebäude umziehen. Natürlich werde dieses Gebäude nicht nur für vier Mitarbeiter errichtet. Welche Bereiche künftig ebenfalls im Neubau untergebracht werden, sagt Fricke noch nicht. Dies werde zunächst intern besprochen, bevor es öffentlich bekanntgegeben werde. Er stellt aber klar, dass auf dem Baugrundstück keine Produktionshalle errichtet wird. "Da sich der Standort mitten in einem Wohngebiet befindet, können wir die Produktion dort nicht ausweiten", erklärt der Geschäftsführer.

Hans Gerlach, Anwohner in Herrlinghausen, kritisiert am "Heißen Draht" unserer Redaktion, dass durch die Baufahrzeuge während des Ausschachtens des Grundstücks die Straße komplett verdreckt worden sei. "Die Straße wird leider nur selten gereinigt - vielleicht dreimal in den vergangenen vier Wochen", meint er. Geschäftsführer Peter Fricke widerspricht dieser Aussage. Er versichert auf Nachfrage, dass es einen vorgeschriebenen Rhythmus für die Straßenreinigung gebe. "Selbstverständlich machen wir sauber. Bei solchen Arbeiten lässt sich Dreck leider nicht vermeiden. Das tut mir leid", sagt Fricke. Vor allem starker Regen macht aus dem Dreck und Staub schnell eine Schlammschicht. Dies lasse sich aber nicht vermeiden. "Auf das Wetter haben wir leider keinen Einfluss", sagt Fricke und fügte an: "Die Straße wird von einem speziellen Kehrfahrzeug regelmäßig gereinigt."

Quelle: RP
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