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Wermelskirchen
Tolle Wakeboard-Sprünge im Freibad

Wermelskirchen: Tolle Wakeboard-Sprünge im Freibad
Auch wenn aufgrund des schlechten Wetters mit knapp 400 Zuschauern nicht ganz so viele Gäste wie erwartet (500 bis 1000) den Weg ins Freibad Dabringhausen fanden, zeigte die dreifache Deutsche Meisterin Mari Sandner mit Begeisterung ihr Können. FOTO: NIco Hertgen
Wermelskirchen. Der Betreiberverein des Dabringhauser Freibades und der Verein "Infinite" haben mit der Errichtung der Wakeboard-Anlage einen Volltreffer gelandet. Das spiegelt der Zuspruch durch Profi-Größen in diesem Sport beim Wakeboard-Turnier, der "Infinite Gap-Session", wider.

So stellten sich beispielsweise die dreifache Deutsche Meisterin Mari Sandner oder auch Bernhard Hinterberger (u.a. dreifacher Weltmeister und fünffacher Europameister) in Dabringhausen mit ihren Brettern auf das Wasser, um die weltweit einmalige Anlage - noch in keinem anderen Freibad steht ein sogenanntes "Wakeboard Set-Up" - persönlich als Sportler zu erleben.

Nach dem 33-jährigen Hinterberger ist gar ein Wakeboard-Trick, der "Hinterberger", benannt und die 34-jährige Sandner war bei der "Gap- Session" in Wermelskirchen die einzige Profi-Frau am Start. "Mari Sandner hat die deutsche Wakeboard-Szene geprägt und die Hinterberger-Sprünge sind weltmeisterlich", kommentierte das Moderatoren-Duo Kevin Kolbow (aus Berlin) und Marc Weyer (aus Wermelskirchen, wohnt in Köln).

Im BM-Gespräch machte die sympathische Mari Sandner aus München auf die Unterschiede zwischen dem Wakeboarden in einem Freibad und auf Seen, wo der Sport üblicherweise ausgeübt wird, aufmerksam: "Sonst boarden wir im Kreis. Die Hindernisse und Rampen schwimmen am Boden befestigt auf dem Wasser. Hier geht es quasi in Bahnen hin und her, der Beckenrand ist vergleichsweise nah." Und auch die fünf Hindernisse, Rampen, Schanzen und Schienen zwischen den beiden Becken im Freibad Dabringhausen, die es für die Wakeboarder zu überfahren bzw. -springen gilt, haben ihre Eigenart. Die sogenannten "Obstacles" stehen schließlich auf festem Boden, bilden so eine Lücke, ein "Gap", im Wasser. "Die Anfahrten auf das Gap sind kurz. Da braucht man schon vor dem Start einen genauen Plan und muss sehr konzentriert sein. Aber das Set-Up ist hochinteressant. Ich bin gerne gekommen und mir sicher, dass noch viele Wakeboarder ins Freibad Dabringhausen kommen werden", betonte Mari Sandner.

In der Wertung der acht Teams (jeweils ein Profi mit zwei Amateuren) holten sich der ehemalige Junioren-Weltmeister Moritz Petri, Julez Heiks und Christoph Sojer den ersten Platz. Die Pro-Rider (Profis) wählten untereinander Moritz Petri als "Best Pro-Rider". Als "Best Camp-Rider" votierten die Amateure untereinander für Jan-Malte "Fufu" Husmann. Der "Infinite"-Vorsitzende Daniel Wurm unterstrich: "Trotz schlechter Wetterbedingungen war es eine unglaublich hochwertige Gap-Session'. Der Wakepark ist damit offiziell eröffnet."

(sng)
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