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Wermelskirchen
Trainieren für den Röntgenlauf

Wermelskirchen. Für den nächsten Röntgenlauf im Oktober bietet der Röntgen-Sport-Club Freizeitsportlern ein Vorbereitungsseminar an. Die BM begleitet eine Teilnehmerin bis zum Ziel. Ein weiterer gab auf. Von Gerhard Pick

Remscheid Noch hat die heiße Phase des "Laufprojekt Gesundheit – Röntgenlauf 2010" nicht begonnen, da ist es für Christian Kuhstoß auch schon beendet. Eigentlich wollte der Remscheider mitmachen, um gute Ratschläge zu erhalten. Und er hatte sich sogar bereit erklärt, der Morgenpost über seine Erfahrungen zu berichten. Tipps und Tricks fürs Laufen wollte er kennen lernen, um bei seinen Langläufen nicht nur "intuitiv" das Richtige zu tun – und womöglich doch das Falsche. Gesund genug fühlt er sich, was ihm sogar in regelmäßigem Turnus bei beruflich nötigen Untersuchungen bescheinigt wird. Umso ärgerlicher fand er es, dass er für das Projekt einen Test machen sollte, der seine Teilnahme-Kosten noch einmal erhöht hätte. Er mache nicht mehr mit, sagte er. Deshalb meldete er sich bei den Röntgenläufern ab.

"Cooper-Test" muss sein

Marianne Basset, deren Vorbereitungen zum Röntgenlauf die BM ebenfalls begleitet, fehlte zwar einige Male, doch sie bleibt auf jeden Fall dabei. "Ich wusste ja, worauf ich mich da einlasse", sagt sie und weist auf den ersten Informationsabend vor gut einem Monat in der Mensa der Sophie Scholl-Gesamtschule hin. Den "Cooper-Test" im Stadion Reinshagen, bei dem in einfachem Verfahren mittels eines zwölf Minuten langen Dauerlaufs die Ausdauer-Leistungsfähigkeit ermittelt wird, hat sie noch nicht mitgemacht. Der gilt als eine wichtige Voraussetzung für die Erstellung eines individuellen Trainingsplans. Den Test will sie jedoch so bald als möglich nachholen, damit sie ernsthaft daran gehen kann, sich auf den Röntgenlauf-Halbmarathon vorzubereiten.

Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte, gelaufen ist Marianna Basset in den vergangenen Wochen schon, wenn auch vorsichtig auf verschneiten Pisten. "Die Pläne, die wir bekommen haben, sind für mich gut", hat sie dabei herausgefunden. Und Spaß habe es auf jeden Fall gemacht.

Anmeldung noch möglich

45 Läuferinnen und Läufern haben sich inzwischen für das Projekt angemeldet. Nach den ersten Cooper-Tests soll die Einteilung in die verschiedenen Laufgruppen vorgenommen werden. Trotzdem sind noch Anmeldungen möglich, erklärt Laufprojekt-Koordinator Bernd Fiedler, in dessen Röntgenlauf-Büro die Fäden zusammenlaufen. Sein Appell: Die Interessenten sollten sich schnell melden, damit sie den Laufgruppen zugeordnet werden können, die nicht zu groß sein dürfen.

Quelle: RP
 
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