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Wermelskirchen
Trainingscamp in Pohlhausen: Finde deinen Sport

Wermelskirchen. Mit einem Trainingscamp unter dem Motto "Finde deinen Sport" gehen die Vereine Tennis Tura Pohlhausen, Fußball Tura Pohlhausen sowie der Judoclub (JC) Wermelskirchen einen für sie ganz neuen Weg in Sachen Mitgliedergewinnung und Engagement, um Kinder für Sport zu begeistern. An drei Tagen in der ersten Woche der Sommerferien können Kinder ab fünf Jahren die drei Sportarten genau kennenlernen. Das Besondere dabei: Der dritte Tag steht für die Jungen und Mädchen sowie deren Eltern im Zeichen einer Profilberatung, die Talente und Neigungen der jungen Sportler aufzeigt und so eine Empfehlung für die sportlichen Aktivitäten in der Zukunft sein soll. Von Stephan Singer

"Das kann dann auch Turnen oder Leichtathletik sein - die Empfehlung muss nicht zwingend in einer Mitgliedschaft in einem der drei Vereine münden", betont Katrin Borchardt im BM-Gespräch. Borchardt ist Trainerin beim JC Wermelskirchen und ebenso bei Tura-Tennis aktiv. Hier schließen sich die Kreise der Initiatoren, die die Idee zu dem Trainingscamp hatten, denn Katrin Borchardts Schwester Anika Graf ist erste Vereinsvorsitzende von Tura-Tennis. Und wenn es sich auch um komplett eigenständige Vereine handelt, war es aufgrund der gemeinsamen Nutzung einer Sportanlage naheliegend, Tura-Fußball mit ins Boot zu holen.

"Meine Schwester und ich haben so ein ähnliches Camp mit abschließender Profilberatung bei einem Frankfurter Großspartenverein gesehen. Wir haben überlegt, die Idee nach Wermelskirchen zu holen", berichtet Katrin Borchardt. Für die Organisatorin ist klar: "Tennis und Judo ergänzen sich super und schließen sich als Sportaktivität nicht gegenseitig aus. Fußball ist als Torschuss- und Mannschaftssport wieder anders." Und mit Blick in die Zukunft sagt die 30-Jährige: "Wir können uns durchaus vorstellen, dass in Zukunft noch weitere Vereine mitwirken und wir so weitere Sportarten dazu holen. Das Camp soll keine Eintagsfliege bleiben."

Anika Graf, berufstätige Mutter eines 14 Monate alten Sohnes, und Katrin Borchardt wissen um die Situation in den Familien: "Kinder und Eltern haben wenig Zeit. Mit dem Camp wollen wir eine Gelegenheit zum Ausprobieren bieten. Mit welchem Sport haben die Kinder viel Spaß, wobei fühlen sie sich am wohlsten? Das schafft Transparenz für die Eltern - alle können mit dem Camp ein paar Fliegen mit einer Klappe schlagen!" Und weiter betont die begeisterte Sportlerin: "Das Camp soll die Sportarten und die drei beteiligten Vereine bekannt machen. Und über neue Mitglieder freuen wir uns natürlich auch. Aber eine Leistungsauslese wollen wir mit dem Camp nicht durchführen."

Dass die Wahl des Termin in der ersten Sommerferienwoche wegen der "Kinderstadt" in der Katt unglücklich ist, gibt Borchardt zu: "Wir hatten die Kinderstadt überhaupt nicht auf dem Schirm." Zur Zeit liegen sechs Anmeldungen vor, zehn sollten es mindestens sein, und bis zu 20 wünschen sich die Aktiven. Überlegt wird schon, das Camp im Herbst zu wiederholen.

Quelle: RP
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