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Wermelskirchen
Trasse: Ausschuss entscheidet doch

Wermelskirchen: Trasse: Ausschuss entscheidet doch
Wird der Brückenweg eine Alternativroute für Radfahrer der Balkantrasse? FOTO: Teifel, Udo (tei)
Wermelskirchen. Die Politik kann bereits am Montag Radrouten für die Balkantrasse beschließen. Von Sebastian Radermacher

Plötzlich kann alles doch ganz schnell gehen: Die Politiker im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr können nun doch bereits am Montagabend eine Entscheidung über die Beschilderung einer Alternativroute für die Radfahrer der "Balkantrasse" durch die Wermelskirchener Innenstadt treffen. Auf Nachfrage von Henning Rehse (WNKUWG) hat der Technische Beigeordnete Dr. André Benedict Prusa seine Aussage aus der gestrigen BM-Ausgabe korrigiert.

Prusa hatte gesagt, dass im Ausschuss die umfangreiche Analyse zum Thema "Alternativrouten" diskutiert werde, dass aber letztlich der Stadtrat eine Entscheidung treffen müsse. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie Harald Drescher (Tiefbauamt) bestätigte. Die Vorlage "Radverkehr Innenstadt – Vorstellung der Alternativroute zur Telegrafenstraße" wird nur für den Fachausschuss gefertigt und kann dort abschließend beraten und entschieden werden. Es muss also nicht bis zur nächsten Ratssitzung am 18. Juli gewartet werden, bis eine Entscheidung fällt.

Die Stadtverwaltung hat fünf Alternativrouten nach mehr als 40 Kriterien bewertet: Telegrafenstraße, Brückenweg, Kölner Straße, Jörgensgasse und Unterweg. Die Kosten der Umsetzung bewegen sich zwischen rund 500 Euro (Kölner Straße) und etwa 9000 Euro (Telegrafenstraße). Die Kölner Straße wäre innerhalb eines Tages als Trassen-Route ausgewiesen, weil nur noch die Schilder montiert werden müssten. Beim Brückenweg würden die Arbeiten bis zu zwei Monate dauern, hatte Prusa gesagt.

Henning Rehse hat die übrigen Fraktionen gestern informiert und plädiert dafür, unabhängig von den verschiedenen Positionen zum gegenläufigen Radverkehr am Montag eine Entscheidung zu treffen – "damit es bei dem Thema vorangeht und die Verwaltung handeln kann".

Quelle: RP
 
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