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Wermelskirchen
Treppe offiziell nicht freigegeben, Stadt sorgt aber für den Winterdienst

Wermelskirchen: Treppe offiziell nicht freigegeben, Stadt sorgt aber für den Winterdienst
Seit Mitte Dezember können Wermelskirchener die Verbindungstreppe mit 31 Stufen nutzen. Offiziell freigegeben wird der Weg allerdings erst nächste Woche. FOTO: Moll, Jürgen (jumo)
Wermelskirchen. Mitte Dezember wurde das Absperr-Flatterband entfernt, seitdem nutzen bereits viele Wermelskirchener die neue Verbindungstreppe zwischen Kölner Straße und Telegrafenstraße. Offiziell freigegeben ist der Verbindungsweg zwischen den beiden Straßen allerdings bislang noch nicht. "Dies ist noch nicht erfolgt, da mit der Baufirma noch keine Abnahme der Treppe möglich war", teilt Stadtsprecher Jürgen Scholz auf Anfrage unserer Redaktion mit. Der Grund dafür: Die Baufirma habe bislang noch Betriebsferien. Die bauliche Abnahme ist für die kommende Woche geplant. Von Sebastian Radermacher

Scholz stellte aber klar, dass der Winterdienst für die Treppenanlage bereits durch die Stadt organisiert wird - "wie bei Schulen oder anderen städtischen Objekten erfolgt der Winterdienst über das von der Stadt beauftragte Vertragsunternehmen". Wenn erforderlich, werde auch auf der Verbindungstreppe gestreut, um Gefahren zu vermeiden. Dafür trägt die Stadt die Verantwortung.

Mehreren Bürgern ist in den vergangenen Wochen aufgefallen, dass immer wieder Autos in der Einfahrt der Diakonie längere Zeit am Rand auf dem Gehweg stehen, der zum Parkplatz/Treppe führt. Dort gilt ein eingeschränktes Halteverbot - wird dies vom Ordnungsamt kontrolliert? Scholz: "Die Hausverwaltung wurde bereits in der vergangenen Woche über diesen Sachverhalt informiert. Die Diakonie ist aufgefordert, nicht mehr auf dem Fußwegteil in der Löv zu parken. Nach dem Hinweis hat die Diakonie dort keine Fahrzeuge mehr abgestellt."

Die Stadt hat die Hausverwaltung darauf hingewiesen, dass Autos nicht auf dem Gehweg, der zur Treppe führt, parken dürfen. FOTO: Füllhase

Die Stadt wird übrigens keine Hinweisschilder montieren, die auf den neuen Verbindungsweg hinweisen. "Da er bereits vielen Bürgern bekannt ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch keine zusätzliche Beschilderung geplant", sagt Scholz.

Quelle: RP
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