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Wermelskirchen
TuS Wermelskirchen erzielt Überschuss von 35.000 Euro

Wermelskirchen. Hauptsächlich von positiven Ergebnissen, aber auch einigen Einschnitten, berichtete der TuS Wermelskirchen den 19 anwesenden Mitgliedern auf seiner Jahreshauptversammlung im Mehrzweckraum der Grundschule Tente. Der Mitgliederschwund sei gestoppt, die Zahl von insgesamt 809 Vereins-Angehörigen (darunter etwa 340 Kinder) bleibe konstant. In seinem Jahresbericht blickte Norbert Galonska, inzwischen seit 1991 TuS-Vorsitzender, auf das vergangene Jahr zurück: "Wir haben 3680 Übungsstunden mit 30 Übungsleitern durchgeführt."

Für einen Teil dieser Kurse mietete der Verein Räumlichkeiten im Ballettstudio "Momo" und im Fitness-Center "Fit Inn" an, um die fehlenden Kapazitäten durch mit Flüchtlingen belegten Mehrzweckhallen zumindest ein Stück weit zu kompensieren. "Der Reha-Sport ist der Bereich mit dem stärksten Wachstum", unterstrich Galonska. Die Angebote in insgesamt 16 Gruppen richten sich unter anderem an Herzkranke oder neurologisch Erkrankte. Neu ist der Kurs "Reha-Sport COPD", der sich an Teilnehmer mit Atemwegs- und Lungen-Erkrankungen wendet und schnell ausgebucht war.

Von der Agenda gestrichen ist das diesjährige Herbstfest. "Die Resonanz war zuletzt nicht berauschend, vor allem hatten wir zu wenig Helfer beim Kellnern und Abbau." Ebenfalls gestrichen ist die Sportabzeichen-Abnahme in Tente. Hier habe es wenig Zuspruch und in 2015 auch Verärgerung über den Zustand des Platzes gegeben - der TuS empfiehlt, das Sportabzeichen im Eifgen-Stadion abzulegen.

In seinem Kassenbericht konnte Kassierer Manfred Grothe auf solide Finanzen verweisen: In 2015 hätten knapp 200.000 Euro Einnahmen etwa 165.000 Euro Ausgaben gegenüber gestanden - 2014 waren "nur" rund 700 Euro Überschuss geblieben. "Auch für 2016 erwarten wir einen leichten Überschuss, da die Aussichten angesichts des steigenden Kurs-Angebots positiv sind", sagte Grothe - die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig.

Norbert Galonska freute sich über die funktionierende Zusammenarbeit unter anderem mit den Offenen Ganztagsschulen: "Die Kooperationen mit den Kindertagesstätten, den Grundschulen und der Sekundarschule laufen gut und werden ausgebaut." Lediglich bei der Stadtverwaltung sei der Sport "ein Stiefkind". "Es gibt im Rathaus keine Anlaufstelle für den Sport. Die Einrichtung solch einer Stelle habe ich jetzt angeregt."

(sng)
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