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Kommentar
Umsonst gibt es nichts mehr

Kommentar. Wohin mit Grünschnitt oder Bauschutt? Wohin mit leeren Altöl-Behältern oder Reifen? Die erste Adresse ist da die Abfallberatung der Stadtverwaltung. Dort gibt es von der Abfallberaterin eine kompetente Auskunft. Sie löst meist auch die schwierigsten Fälle. Von Udo Teifel

Jedem Bürger muss klar sein: Umsonst gibt es nichts mehr. Die Entsorgung des Drecks, der im Wald abgekippt wird, muss bezahlt werden – über Steuern durch die Allgemeinheit. Wer Strauchwerk entsorgt, kann das in den Sommermonaten wöchentlich neben die Biotonne gelegt werden – das wird kostenfrei mitgenommen. Letztlich aber bezahlt durch die Abfallbeseitigungsgebühr.

Wer immer die Mär verbreitet, in Burscheid sei "alles" kostenfrei, der irrt. Denn die Bürger zahlen diese Leistung der Firma Remondis über eine bis zu dreimal so hohe Jahresgebühr.

Wermelskirchen hat sehr differenzierte Gebührensätze – wer viel Müll hat, zahlt mehr. Das ist gerecht. Und sollte so bleiben. Der Service ist gut – die Information ebenso. Nur man muss eben wissen, wo es steht. Im Zeitalter des Internets sollte die Informationsbeschaffung eigentlich kein Problem mehr sein.

Quelle: RP
 
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