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Wermelskirchen
Unbekannte Tote aus dem Königsforst gibt Rätsel auf

Wermelskirchen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Die sterblichen Überreste eines Menschen hatte ein Pilzsammler Anfang Oktober 2015 im Wald in dem Dreieck Bergisch Gladbach, Köln-Rath und Rösrath gefunden. Die Stelle war der Staatsforst "Königsforst", in der Nähe des "Großen Steinbergs". Die Gerichtsmedizin Köln hat nun erste Ergebnisse: Wie die Polizei Rhein-Berg mitteilt, handelt es sich mutmaßlich um eine 40- bis 60-jährige, weibliche Person mit einer Körperlänge zwischen 162 und 169 cm.

Die mit normaler Statur (Kleidergröße 36) versehene Frau hatte überwiegend grau melierte, mindestens schulterlange Haare. Die Todesursache konnte aufgrund der Liegezeit nicht mehr bestimmt werden und wird als ungeklärt beschrieben. Die wissenschaftlich untersuchte Liegezeit ergab keine konkreten Angaben. Die Ermittlungen bezüglich der Kleidung bzw. der mitgeführten Gegenstände schränkt den Todeszeitpunkt auf den ungefähren Zeitraum Anfang 2014 bis Herbst 2015 ein. "Die im Rucksack gefundenen Gegenstände und das Kartenmaterial sprechen möglicherweise für eine Herkunft aus dem Großraum Köln", teilt die Polizei weiter mit.

Die Polizei Rhein-Berg hofft, dass jemand der diesen Aufruf sieht und die Verstorbene gekannt hat, wiedererkennen wird. Erst nach einer Identifizierung ist eine genauere Bestimmung der Umstände, welche zum Tot der Frau geführt haben, wahrscheinlich.

Zeugen, die Hinweise zur Identität der Toten geben können, melden sich unter Tel. 02202 2050 bei der Polizei Rhein-Berg.

(ball)
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