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Wermelskirchen
Unfall mit Pferd auf der Landstraße 101: Ein Betroffener widerspricht dem Polizeibericht

Wermelskirchen. Die Ehefrau des Lüdorfers Manfred Hengst ist am vergangenen Mittwochabend beim Ausritt mit einem Autofahrer auf der Landstraße 101 kollidiert. Der Pressemitteilung der Polizei über diesen Unfall, die die Bergische Morgenpost unter der Überschrift "Autofahrerin fährt Reiterin an - Frau stürzt schwer" am Freitag, 9. September, veröffentlicht, widerspricht der Betroffene. Hier seine Sichtweise.

Die Reiterin wurde von einem, mit Minimalabstand vorbeifahrenden Pkw mit dem rechten Außenspiegel voll am Bein getroffen. Danach stürzte sie vom Pferd, das ebenfalls getroffen wurde und eine große Platzwunde und starke Prellungen am linken Vorderbein erlitt.

Der Außenspiegel wurde durch den starken Aufprall mit sämtlichen Befestigungsteilen vollständig aus dem Pkw gerissen und flog meterweit. Von "touchieren" konnte somit keine Rede sein. Es herrschte zum Unfallzeitpunkt kein Gegenverkehr. Das Pferd hat keine Verletzung der Reiterin verursacht.

Eine Böschung, die man herunter rollen könnte, gibt es an der Unfallstelle nicht. Die Reiterin fiel vom Pferd, und blieb unmittelbar neben dem Fahrbahnrand. Die Verletzungen (Bruch von Schienbein und Wadenbein) sind durch den Pkw verursacht worden; die Prellungen und Schürfwunden vom Sturz vom Pferd. Bemerkenswert wäre im Bericht der Polizei gewesen, dass die Anwohner und Passanten mit Hilfe und dem sofortigen Absichern der Unfallstelle weiteres, mögliches Unheil verhindert haben. Der PKW-Fahrer leistete aufgrund seiner Gehbehinderung dazu keinen Beitrag.

(tei.-)
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