| 00.00 Uhr

Wermelskirchen
Unternehmen wollen sich Schülern öffnen

Wermelskirchen. IHK Wermelskirchen und WiW haben eine stärkere Zusammenarbeit vereinbart.

Die Suche nach Fachkräften wird zu einer Mammutaufgabe für die heimischen Unternehmen. "Wir müssen die Schüler schon früh für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern, um hoch qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu fördern ", sagt Walter G. vom Stein, Vorsitzender des Gremiums und persönlich haftender Gesellschafter der steintex Walter vom Stein KG, auf der Frühjahrssitzung der IHK-Wirtschaftsgremiums Wermelskirchen. "Zahlreiche Aktivitäten zwischen den Unternehmen und Schulen in Wermelskirchen verdeutlichen, dass eine praxisnahe Förderung bereits heute gelebt wird."

Die IHK unterstützt die Unternehmen bei Aktivitäten in Schulen, heißt es jetzt in einer Stellungnahme. "Damit sich schulischer Unterricht näher an der Praxis ausrichtet und Schüler fit für die Ausbildung gemacht werden, bieten wir für unsere Mitgliedsunternehmen mit den ,KURS'-Patenschaften oder den Ausbildungsbotschaftern bewährte Initiativen", informiert Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln. Sie fordert die Mitglieder auf, eine der vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, um den Austausch zwischen den Schülern sowie den Unternehmen zu fördern, um Ausbildungschancen aufzuzeigen und die eigene Fachkräftesicherung voranzutreiben.

WiW-Schatzmeister Christian Potthoff und Geschäftsführer André Frowein informierten über das Engagement des Stadtmarketing-Vereins. IHK-Wirtschaftsgremium und WiW vereinbarten daraufhin eine stärkere Zusammenarbeit, die in diversen Formaten konkretisiert werden soll: So soll es wieder einen Tag der offenen Unternehmen geben, um die Industrieakzeptanz zu fördern. Es sollen Ausbildungsbotschafter (Azubis ab dem zweiten Lehrjahr) in Schulen gehen, um für die duale Ausbildung zu werben. Zudem ist ein Kunstwettbewerb geplant, bei dem aus Produktionsabfällen Kunstwerke gestaltet werden.

Bürgermeister Rainer Bleek informierte das Gremium bei der Sitzung im Hotel Zum Schwanen über die Gewerbeflächenentwicklung in Wermelskirchen: "Für das Gewerbegebiet 'Autobahnohr' wird die Erschließung über einen Kreisverkehr auf Höhe der Straße nach Bollinghausen erfolgen. Bereits jetzt haben wir mehr Anfragen als Flächen zur Verfügung."

(tei.-)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wermelskirchen: Unternehmen wollen sich Schülern öffnen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.