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Wermelskirchen
Vandalismus - Jäger erstatten Anzeige

Wermelskirchen: Vandalismus - Jäger erstatten Anzeige
Mehrere dieser Schützenstände wurden beschädigt. FOTO: Schneider
Wermelskirchen. Unbekannte haben in der vergangenen Woche sogenannte Drückjagdböcke beschädigt, die von den Jägern für die Wildschweinjagd im Revier vier (Pohlhausen) aufgestellt worden waren. "Diese Schützenstände sind einen halben Meter tief im Boden verankert - das war eine mutwillige Zerstörung", sagt Jochen Schneider, der für den Jagdbetrieb im Revier vier zuständig ist.

Die Beschädigung geschah am Freitag, 8. Januar, zwischen 7 und 16 Uhr, wie den Aussagen von Spaziergängern entnommen werden könne. Die Jäger haben Anzeige bei der Polizei erstattet. "Wir hoffen auf Zeugen, die etwas beobachtet haben", sagt Schneider. Er kann nicht verstehen, dass sich einige Wermelskirchener nicht mit der Jagd abfinden können oder wollen. "Es ist notwendig. Wir müssen den Bestand regulieren", betont er. Zahlreiche Landwirte und Menschen rund um Pohlhausen hätten sich bei der Jägerschaft in den vergangenen Wochen gemeldet und über Schäden durch Wildschweine in Gärten und auf Feldern beklagt.

Die Jagd in Pohlhausen fand trotzdem statt, die Jäger konnten die Drückjagdböcke vorher noch kurzfristig reparieren. 16 Wildschweine wurden erlegt, 70 Prozent davon gehörten der Frischlingsklasse an. "Das ist die Klasse mit der höchsten Vermehrungsrate", erklärt Schneider. Kurz nach der Jagd waren die Schützenstände erneut umgeworfen und beschädigt. "Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 9410 entgegen. Eine Belohnung ist ausgesetzt", sagt Schneider.

(ser)
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