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Wermelskirchen
Verursacher des Feuers im Rathaus bleibt unklar

Wermelskirchen. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen nach dem Feuer im Rathaus-Foyer Anfang Oktober abgeschlossen. Die Ermittler haben ihre Arbeit beendet, die Akte allerdings noch nicht an die Staatsanwaltschaft übermittelt, teilt Polizeisprecherin Sheila Behlert auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Zum Hintergrund: Eine brennende Kiste im Rathaus-Foyer, in der Müll aus den Büros in Säcken abgelegt worden war, hatte am 1. Oktober einen Großeinsatz der Wermelskirchener Feuerwehr verursacht. Die Kiste stand mittags plötzlich in Flammen. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell gelöscht, anschließend mussten das Foyer und die Räume im ersten Obergeschoss gelüftet werden, da der Rauch nach oben gezogen war. Bei dem Brand entstand ein Schaden von rund 5000 Euro.

Die Brandermittler hatten in der Holzkiste einen Zigarettenstummel gefunden. Die Polizei spricht in diesem Zusammenhang von einer "fahrlässigen Zündung". Die Frage, wer genau die Zigarette in die Kiste geworfen hat, können die Ermittler nicht beantworten. "Man wird nicht mehr herausfinden können, wer das Feuer durch den Wurf der Zigarette in die Kiste verursacht hat", bedauert Behlert.

Die Polizei werde nun zeitnah ihre Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft übermitteln. "Dort wird entschieden, wie mit dem Fall umgegangen wird", sagt die Sprecherin. Es sei aber nicht unwahrscheinlich, dass das Verfahren eingestellt werde.

(ser)
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