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Wermelskirchen
Verwaltung prüft Pendlerparkplatz an Schnellbuslinie

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung wird in den nächsten Monaten prüfen, ob entlang der geplanten Schnellbuslinie in Richtung Leverkusen ein Pendlerparkplatz errichtet werden kann. Die Politiker im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr beschlossen den Prüfauftrag der CDU einstimmig.

"Der Schnellbus wird nur erfolgreich, wenn man ihn durch begleitende Maßnahmen attraktiv macht", sagte CDU-Chef Christian Klicki in dieser Runde. Ein Pendlerparkplatz würde Sinn machen auf Burscheider Gebiet, weil dadurch auch Menschen aus Dabringhausen eine bessere Anbindung an die neue Schnellbuslinie hätten, die Ende 2018 an den Start gehen soll, hieß es im Ausschuss. Die Stadtverwaltung soll die lange Vorlaufzeit jetzt nutzen, um entsprechende Gespräche mit der Nachbarkommune zu knüpfen. Laut Klicki gebe es in der Burscheider Politik ebenfalls Überlegungen, einen Park-and-Ride-Parkplatz an der Schnellbuslinie zu errichten.

In der nächsten öffentlichen Sitzung des Fachausschusses am 26. Juni sollen die Wermelskirchener Politiker von Vertretern der RVK Köln, die die Schnellbuslinie betreiben wird, über den Stand der Planung informiert werden. Ebenfalls in dieser Sitzung soll ein Vertreter des Rheinisch-Bergischen Kreises zu Gast sein, der Details zu geplanten Veränderungen für eine bessere ÖPNV-Anbindung erläutern wird. Bis zu dieser Sitzung sollen entsprechende Maßnahmen (hauptsächlich geht es um Optimierung der Fahrpläne) ausgearbeitet und den politischen Gremien auf Kreisebene vorgestellt worden sein.

(ser)
 
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