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Wermelskirchen
Viel Spaß und jede Menge Muskelkater

Wermelskirchen. Der JHC Wermelskirchen veranstaltet sein 14. Jugendhandball-Camp. 31 Kinder sind dabei. Von Walter Schubert

Der JHC (Jugendhandballclub) ist eine Spielgemeinschaft im Jugendbereich der Vereine SV 09/35, dem CVJM Wermelskirchen und den beiden Turnvereinen aus Dabringhausen und Wermelskirchen. Aktuell steht JHC aber auch für das "Jugend-Handball-Camp", dass in dieser Woche zum 14. Mal stattfindet.

Biss Donnerstag haben die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren die Möglichkeit, ganz intensiv zu trainieren. "Am zweiten Tag gab es die ersten mit Muskelkater", freut sich Matthias Ueberholz, "also haben sie sich wohl kräftig bewegt." Der JHC-Abteilungsleiter berichtet, dass es beim Nachwuchs für den Handballsport keine Probleme gibt. "Ein Jahr lang war es schwierig, da wir durch die Belegung der Turnhallen mit Flüchtlingen nur eingeschränkt trainieren konnten. Jetzt geht es wieder."

Ein Trainingscamp bietet natürlich viel mehr Möglichkeiten als nur das wöchentliche Training. "Fünf bis sechs Stunden wird trainiert und ganz gezielt an den Grundtechniken gearbeitet", sagt Erwin Reinacher, ehemaliger Tus-Regionalligaspieler. Er ist Leiter von "Scamix", einer Agentur, die diese Sportcamps durchführt. Nach einem morgendlichen Aufwärmprogramm gibt es Turnübungen. "Es gilt, den eigenen Körper zu erfahren", sagt Reinacher. Die ganzen Trainingsarbeiten sind mit Spielen verbunden. "Am Ende des Tages hat es den Kindern so viel Spaß gemacht, dass sie gar nicht wissen, wie viel sie geübt haben".

Die 31 Kinder sind mit Begeisterung dabei: Gemeinsam etwas zu tun, sich zu bewegen, in der Gruppe zu spielen und auch gemeinsam zu essen und auch Pause zu machen - das ist dann doch selten.

109 Euro kostet diese Ferienaktion, für Vereinsmitglieder gibt es Rabatt. Vier Tage Training, inklusive Getränke Mittagessen, einem Gewinnspiel und einem eigenen Trikot. "Das ist doch preiswerter als in Urlaub zu fahren", sagt der Abteilungsleiter Matthias Ueberholz.

Am Nachmittag, wenn die Eltern kommen, ist es wie eine große Handballfamilie. Ein kleines Café ist eingerichtet - und von der Tribüne werden die Kinder angefeuert.

"Die meisten Teilnehmer kommen aus unserem Verein, sieben sind aus anderen Vereinen, und einer ist ganz neu und zum ersten Mal dabei", sagt Ueberholz und ist sicher: "Die sehen wir im nächsten Jahr alle wieder".

Quelle: RP
 
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