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Wermelskirchen
Vier Varianten fürs Parken am Tannenbaum

Wermelskirchen: Vier Varianten fürs Parken am Tannenbaum
Wermelskirchen. Die Wiederzulassung des Parkens auf dem Platz "Am Weihnachtsbaum" geht in die entscheidende Phase: Die Stadtverwaltung legt vier Varianten vor mit sechs bis acht Stellplätzen. Von Udo Teifel

Gut einen Monat ist es her, dass der Stadtrat dem Antrag von FDP und WNKUWG und der Unterstützung der Einzelhändler Hanne Wischnat folgte und die Wiedereinführung des Parkens am Tannenbaum beschloss. Seit dem 17. März dürfen dort wieder acht Autos stehen - doch ungeordnetes, provisorisches Parken ist nicht im Sinne der Stadtverwaltung. Deshalb legt sie jetzt dem Fachausschuss vier Varianten vor, wie man die Stellplätze langfristig anordnen könnte.

Die Unterschiede auf den Nenner gebracht: Es reicht von sechs bis acht Stellplätzen; bei einigen ist die Anfahrt nur von der Carl-Leverkus-Straße aus möglich, bei anderen auch von der Oberen Remscheider Straße.

Variante 1 (V1)Die bisherige Anordnung in Schrägaufstellung entspricht Variante 1. Hier könnten acht Parkplätze entstehen. Vorteil aus Sicht der Stadt: Mit acht Stellplätze ist dies die größte Anzahl in einer Anordnung. Es müssten keine Blumenkübel zur Abtrennung aufgestellt werden, die bei Aktivitäten abgeräumt werden müssten. Der Nachteil: Die Anfahrt ist eigentlich nur aus der Carl-Leverkus-Straße möglich, fahrgeometrisch ist eine Einfahrt in diese Schrägaufstellung von der Oberen Remscheider Straße ungünstig. Als weiterer Nachteil wird die Reduzierung der bisherigen Platzfläche auf eine Restfläche angesehen.

Variante 2 (V2) Nur sieben Stellplätze bietet die Variante 2 - hier erfolgt eine Senkrechtaufstellung. Der Vorteil gegenüber Variante 2: Es besteht auch eine gute Anfahrbarkeit von der Oberen Remscheider Straße aus.

Variante 3 (V3) Hierbei gibt es zwar auch acht Stellplätze, aber aufgeteilt in Viererblöcke: Vier in Senkrechtaufstellung an der Carl-Leverkus-Straße und vier Parkplätze in Senkrechtaufstellung an der Oberen Remscheider Straße. Bei dieser Variante müssten Pflanzkübel als optisches oder gestalterisches Element zwischen den beiden Bereichen eingesetzt werden. Vorteil ist natürlich die Anzahl von acht Stellplätzen. Als Nachteil sieht die Stadt die Zufahrt über einen sehr breiten Gehweg der Oberen Remscheider Straße. Hier müssen ausparkende Pkw-Fahrer vorsichtig agieren, um Ausparkunfälle zu vermeiden. Auch hier verkleinert sich, wie in Variante 1 und 2, die bisherige Platzfläche auf eine Restfläche.

Variante 4 (V4) Nur sechs Parkplätze bietet diese Variante an. Die Stellplätze werden aufgeteilt in vier Parkplätze in Senkrechtaufstellung an der Oberen Remscheider Straße und zwei Parkplätzen neben dem Sonnenstudio. Bei dieser Variante könne noch ein kleiner Platz ermöglicht werden. Nachteil: Die Parkplätze werden über den breiten Gehweg angefahren.

Die Stadtverwaltung bevorzugt die Variante 3 und 4 gegenüber den ersten beiden Varianten aus städtebaulicher Sicht. Aus verkehrssicherungstechnischer Sicht favorisiert die Stadt die Variante 2. Die Kosten für den endgültigen Ausbau beziffert die Stadt auf etwa 1500 Euro - 500 Euro für die Beschilderung, 1000 Euro für die Markierungen. Hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten: Kennzeichnung mit weißer Markierungslinie, farbige Pflastersteine oder Austausch der grauen Natursteine gegen dunkle oder weiße. Letztere Markierung kostet mehr Zeit.

Die Umsetzung soll laut Stadtverwaltung nach einem Beschluss zeitnah erfolgen - eine konkrete Zeitangabe für die Fertigstellung konnte das Fachdezernat gestern noch nicht machen.

Mo. 25. April, 17 Uhr, öffentliche Sitzung Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, Feuer- und Rettungswache, Vorm Eickerberg.

Quelle: RP
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