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Wermelskirchen
Wanderbus wichtiges Tourismusprojekt

Wermelskirchen: Wanderbus wichtiges Tourismusprojekt
Freuen sich über das erfolgreiche Wanderbus-Projekt und den Startschuss für 2015 (v.l.): Sven Brückner (Odenthal), Florian Leßke (Wermelskirchen), Reinhard Haase (Kreis), Wiebke Büngen vom Restaurant "Neuemühle", Bürgermeister Wolfgang Roeske (Odenthal) und Udo Wasserfuhr (RVK). FOTO: NICO HERTGEN
Wermelskirchen. 2800 Wanderer stiegen im vergangenen Jahr nach einer Tour durchs Eifgental in den Wanderbus ein, um an den Ausgangsort zurückgebracht zu werden. Die Tendenz ist seit 2010 steigend. Am 28. März rollt er wieder. Von Stephan Singer

Der Bergische Wanderbus ist eine Erfolgsgeschichte: Seit 2010 unterwegs, erfreut er sich von Saison zu Saison steigender Beliebtheit. Im vergangenen Jahr beförderte der Kleinbus mit maximal 24 Fahrgastplätzen an 70 Betriebstagen 2800 Passagiere - 2012 waren es noch 2000, im Folgejahr 2500 Fahrgäste. Kreissprecher Alexander Schiele: "Die Tendenz geht nach oben, der Bus wird super angenommen. Er stellt inzwischen ein etabliertes Angebot dar, dass aus den städtischen Tourismus-Katalogen nicht mehr wegzudenken ist." Dies bestätigte auch der Leiter des Wermelskirchener Amtes für Stadtentwicklung, Florian Leßke.

Der Wanderbus ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Wermelskirchen, der Gemeinde Odenthal und des Rheinisch-Bergischen Kreises. Letzterer trägt die Kosten für den Bus, die sich auf jährlich gut 20 000 Euro belaufen. "Dahinter steckt ein Beschluss des Kreistages, der bis 2016 gültig ist. Danach wird es wohl eine Verlängerung für das Projekt geben", ist sich Alexander Schiele sicher.

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) im Verkehrsverbund Rhein-Sieg setzt den Bergischen WanderBus, der als Linie 267 unterwegs ist, in die Tat um - in diesem Jahr vom 28. März bis einschließlich 1. November (Allerheiligen) an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Neu in 2015 ist, dass mit der Linie 238 zwischen Odenthal und Dabringhausen auch werktags ein Teil der Wanderbus-Strecke bedient wird.

"Der Wanderbus ist für alle Beteiligten ein Standortfaktor. Natürlich stärkt er den Tourismus. Er dient aber selbstverständlich auch der Wirtschaftsförderung, denn schließlich sollen die gastronomischen Einrichtungen im Umfeld der Wanderrouten belebt werden. Und der Bus hilft bestimmt auch, unser Freizeit-Wege-Netz bei der einheimischen Bevölkerung noch besser bekannt zu machen", erläutert Alexander Schiele die vorrangigen Ziele des Wanderbus-Projekts. In Wermelskirchen führt die Bus-Strecke unter anderem am Restaurant "Neuemühle" vorbei und hat hier auch eine Haltestelle.

"Neuemühle"-Betreiberin Wiebke Büngen ist froh über den Wanderbus: "Speziell an den Wochenenden stürmen die Wanderer überfallartig unser Restaurant und unseren Biergarten. Wir haben uns darauf gerne eingestellt, legen Karten aus und helfen mit Tipps weiter." Und sie gibt die Erfahrungen vieler Wanderer und Spaziergänger weiter: "Der Wanderbus macht für die Wanderer die Planung einer Tour viel entspannter."

Quelle: RP
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