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Wermelskirchen
Wegepaten bereiten Wandersaison vor

Wermelskirchen: Wegepaten bereiten Wandersaison vor
Die Wegepaten für das Bergische Land tauschten sich nicht nur aus und bekamen neue Karten überreicht, sondern auch neue Dienstwesten, in denen sie deutlich zu erkennen sind. Pünktlich zu Ostern beginnt nun wieder die Wandersaison in der Region. FOTO: NATURPARK BERGISCHES LAND
Wermelskirchen. 60 Ehrenamtliche unterstützen zurzeit das Wanderwegmanagement des Naturparks Bergisches Land und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die positive Entwicklung des naturnahen Tourismus in der bergischen Region. Von Joachim Rüttgen

Rechtzeitig vor der neuen Wandersaison trafen sich jetzt die Wegepaten des Bergischen Wanderlands zu einem Erfahrungsaustausch in Overath. Der Naturpark Bergisches Land hatte als Verantwortlicher für das Wegemanagement eingeladen. Etwa 60 Wegepaten unterstützen mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zurzeit das Wanderwegmanagement des Naturparks Bergisches Land und leisten so einen wichtigen Beitrag für die positive Entwicklung des naturnahen Tourismus in der Region.

Die aktuellen Statistiken von Tourismus NRW zeigen weiterhin einen Besucherzuwachs. Im Naturpark möchte man gemeinsam mit den Tourismusorganisationen diesen Trend nutzen. "Wir dürfen uns auf den Lorbeeren nicht ausruhen" sagt der Geschäftsführer des Naturparks Bergisches Land, Ulf Zimmermann. "Wir sind ständig dem erbarmungslosen Urteil des Gastes ausgesetzt. Ohne die ehrenamtlichen Wegepaten und die gute Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen und den kommunalen Bauhöfen wären wir der Herausforderung nicht gewachsen. Ihnen allen gilt ein besonderer Dank."

Doch nicht nur Infrastrukturen sind für den Gast entscheidend, es braucht auch attraktive Angebote und eine gute Servicekette. Daher nimmt der Naturpark Bergisches Land aktuell am nationalen Programm zur Förderung des klimaschonenden Tourismus teil. Gemeinsam mit den drei Tourismusorganisationen - der Naturarena Das Bergische, Die Bergischen Drei und der Naturregion Sieg - werden aktuell die Leistungsträger befragt und vorhandene Angebote analysiert, um künftig Lücken zu schließen und geeignete Angebote für den naturnahen und klimaschonenden Tourismus entwickeln zu können. "Service und Qualität sind der Schlüssel zum Erfolg und machen das Wandern ohne Karte erst möglich", sagt Wegemanager Wastl Roth-Seefrid. "Die zahlreichen Rückmeldungen der Gäste zu den gut markierten Wanderwegen bestätigen unsere Arbeit und zeigt uns, dass sich der Aufwand lohnt."

Die Wegepaten nutzten das Treffen zu einem regen Austausch und deckten sich mit neuem Material und einer neuen Dienstweste ein. Dabei kamen auch persönliche Erfahrungen während des Jahres, wie zum Beispiel die spontane Einladung auf einen Kaffee im Dorf oder auch die bessere Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern zur Sprache. Markierungszeichen werden nicht mehr einfach an Bäume genagelt, sondern wenn notwendig, an eigenen Pfosten befestigt. Bäume mit aufgemalten Wegezeichen werden hinge gen nicht mehr einfach abgesägt. Mehr als 180 Meldungen zu Markierungsmängeln, defekten Schildern oder matschigen Stellen an den Wanderwegen gingen vergangenes Jahr beim Naturpark ein. Diese Mängel werden von den Wegepaten, dem Wegemanager oder von den Kommunalen Bauhöfen in kürzester Zeit behoben. "Das Zusammenspiel und der direkte Draht zwischen Ehrenamt, Eigentümer, Städten und Gemeinden und vielen Weiteren ist die Basis für unser erfolgreiches Wegemanagement und die breite Akzeptanz", sagt David Bosbach von der Naturarena Das Bergische.

Quelle: RP
 
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