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Wermelskirchen
Weitere Ideen für weniger Krach auf den Straßen

Wermelskirchen. Die Politiker im Ausschuss für Umwelt und Bau haben den neuen Entwurf des Lärmaktionsplans einstimmig bestätigt. In der Sitzung am Dienstagabend gab es keine Einwände. Der Stadtrat muss diese Entscheidung des Fachausschusses jetzt noch absegnen.

In dem Plan sind Vorschläge zur Lärmreduzierung, vorrangig auf den Hauptverkehrsstraßen in Wermelskirchen, dargestellt. In den Plan einbezogen werden nur Straßen mit einer Verkehrsbelastung von mehr als 8200 Kraftfahrzeugen pro Tag. In Wermelskirchen sind dies die A 1, die B 51 sowie Teile der Landstraße 101 in Dabringhausen und der L 157 (Ostringhausen, Burger Straße, Dabringhauser Straße, Hilfringhausen).

In dem Aktionsplan werden nun Maßnahmen aufgeführt, die teilweise bereits umgesetzt wurden, die kurzfristig (bis zum Jahr 2018) oder langfristig (nach 2018) umgesetzt werden können. Eine Maßnahme könnte etwa sein, auf der Burger Straße, im Bereich zwischen B 51 und Kreisverkehr (McDonald's) die Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h zu reduzieren. Ebenso wird vorgeschlagen, auf der Dabringhauser/Hilfringhauser Straße nachts ein Tempolimit von 30 km/h einzuführen.

Und auch auf der B 51 in Neuenhöhe würde, so steht es in dem Aktionsplan, Tempo 30 für eine Reduzierung des Lärms sorgen. Auf der Landstraße 157 in Hünger soll bei der Sanierung der Straße ein sogenannter lärmarmer Belag ("Flüsterasphalt") aufgetragen werden.

Außerdem können Maßnahmen zur "Verkehrsverstetigung" zu weniger Lärm auf den Straßen führen. Das bedeutet, dass der Verkehrsfluss verbessert werden soll (kein ständiges Anfahren und Abbremsen). Konkrete Ideen dazu sind im Plan noch nicht genannt. Zudem können, so berichtete Brigitte Zemella von der Verwaltung, bauliche Veränderungen (Parkstreifen, Querungshilfen etc.) zu einer Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus und damit auch zu weniger Lärm führen. Auf der A 1 soll im Bereich Höllenbachtal eine Schallschutzwand errichtet werden.

Zemella betonte, dass jede einzelne Maßnahme umfassend geprüft werden müsse, bevor sie umgesetzt werden könne. Die Politik werde in den Fachausschüssen über die geplanten Vorhaben zur Lärmreduzierung diskutieren und entsprechende Beschlüsse fassen.

(ser)
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