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Ermittlungen in Wermelskirchen
Wieder Anrufe von "falschen Polizeibeamten"

Die Maschen der Trickbetrüger
Die Maschen der Trickbetrüger FOTO: dpa, frg fpt
Wermelskirchen. Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis warnt Senioren vor falschen Polizeibeamten. Seit Sonntagabend haben sich 19 Wermelskirchener wegen derartiger Anrufe bei der Polizei gemeldet.

Die Anrufe finden laut Polizei oft am späten Abend statt. Dabei erscheint eine Rufnummer mit der örtlichen Vorwahl und der Endung -110 im Display. Es meldet sich ein vermeintlicher Polizist oder eine Polizistin und will vermeintlich die Angerufenen warnen. Das Ziel der Betrüger ist es allerdings, Erspartes und Schmuck zu erbeuten. Allein am Sonntagabend meldeten sich 19 Opfer aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis bei der Polizei. Keiner von ihnen war auf den falschen Polizisten hereingefallen. So wie Elke Oeske aus Hückeswagen kannten sie wohl die Tricks der Betrüger.

Erst im Januar hatten Betrüger Schmuck und Bargeld in vierstelliger Höhe im Rheinisch-Bergischen Kreis gestohlen.

Tipps: So fallen Sie nicht auf die Maschen der Betrüger herein

Die Polizei RheinBerg warnt erneut vor fremden Menschen am Telefon. Es können vermeintliche Enkel, Handwerker oder falsche Polizeibeamte oder Richter sein. Es gibt zahlreiche Maschen der Betrüger. Die Polizei rät: Geben Sie keine privaten Auskünfte, wenn Sie nicht wissen, mit wem Sie sprechen. Melden Sie die betrügerischen Anrufe der Polizei.

In Leverkusen waren in der vergangenen Woche Diebe in Polizeiuniform mit NRW-Wappen unterwegs.

(woa)