| 16.57 Uhr

Großeinsatz für den Winterdienst in Wermelskirchen
Schnee im Berufsverkehr führt zu Busunfall in Stumpf

Wintereinbruch in Wermelskirchen
Wintereinbruch in Wermelskirchen FOTO: Teifel, Udo
Wermelskirchen. Frostige Temperaturen in der Nacht und Schneefall in der Frühe sorgten gestern Morgen für Rutschpartien auf den Straßen in Wermelskirchen.  Bei einem Unfall mit einem Linienbus in Stumpf wurden vier Menschen verletzt. Von Solveig Pudelski

Um 7.15 Uhr krachte es in der Ortschaft Stumpf auf der L101. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Fahrer des Linienbusses aus Richtung Wipperfürth stoppte an einer Bushaltestelle (Pantholz) und ließ Fahrgäste ein- und aussteigen. Beim Wiederanfahren rutschte das Heck des Busses (besetzt mit sechs Fahrgästen) auf glatter Straße zur Seite, dabei touchierte das Heck zwei entgegenkommende Fahrzeuge, die dabei beschädigt wurden. Die Kreispolizei verzeichnete kreisweit bis 11 Uhr bereits 29 Unfälle.

Ein Ford Galaxy rutschte durch den Aufprall in einen seitlich geparkten Pkw. Mit Rettungsfahrzeugen wurden die Verletzten in Krankenhäuser gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 9000 Euro. Der Galaxy musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurde die Straße gesperrt. Die Fahrten der Linie 263 mit Start um 6.29 Uhr fiel dadurch aus. Die Folgefahrt auf der Linie 265 ab Dabringhausen ebenso, teilt eine Sprecherin des RVK mit.

Buslinien wurden eingestellt

Wegen Schnee und Eisglätte wurden ab etwa 6.30 Uhr die Linie 260 von Wermelskirchen nach Remscheid und die Linien 270/271 in Gänze eingestellt. Gegen 6.50 Uhr folgten die Linien 263/265 und 261. Die Linie 266 wurde gegen 7 Uhr eingestellt. Die Linie 260 wurde weiter bedient, konnte aber wegen eines Unfalls ab 8 Uhr nur noch zwischen Nittumer Weg und Köln fahren. Ab 11.30 Uhr war die Linie 260 wieder komplett befahrbar, jedoch ohne die Haltestellen Niederlassung, Karolinenstraße, Eich und Kölner Straße. Auch die Linien 263, 265, 266 und 270 fuhren zu diesem Zeitpunkt wieder. Ab 11.45 Uhr fuhren fast alle Linien wieder normal.

Bis zum späten Nachmittag war der Winterdienst unterwegs, um auch die Nebenstraßen zu räumen. Zu schaffen machte den Einsatzkräften der Zeitpunkt des heftig einsetzenden Schneefalls, "um 5.15 Uhr setzt schon der Berufsverkehr ein, was das Durchkommen erschwert", sagte Betriebshofleiter Volker Niemz. Wind und weiterer Schneefall machten das Ergebnis des ersten Räumens wieder schnell zunichte.

 

 
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