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Wermelskirchen
Wermelskirchen ein "teures Pflaster"

Wermelskirchen. Eine durchschnittliche Neubau-Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche kostet in Wermelskirchen derzeit rund 208.000 Euro. Das hat die Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS) ermittelt. Die Wohnung ist damit um 17 Prozent teurer als der NRW-Schnitt, der bei 178.000 Euro liegt. Zu den zehn teuersten Städten des Landes bei neuen Eigentumswohnungen gehört auch die Kreisstadt Bergisch Gladbach: Dort kostet eine 80 Quadratmeter große Wohnung 268.800 Euro. Das ist das Ergebnis einer LBS-Studie zu Immobilien 2016. Die teuerste NRW-Stadt ist Münster mit 360.000 Euro, gefolgt von Düsseldorf, Wuppertal, Langenfeld, Herdecke, Meerbusch, Köln, Bergisch Gladbach, Leverkusen und Bonn.

"Neue Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren landesweit deutlich teurer geworden, weil innenstadtnahe Grundstücke meist besonders knapp sind", meinte LBS-Gebietsleiter Georg Görnert aus Wermelskirchen. Günstigere Alternativen gebe es auf dem Gebrauchtmarkt.

Hier seien Eigentumswohnungen mit einer Größe von 80 Quadratmetern für durchschnittlich 108.000 Euro zu haben, Einstiegswohnungen bereits ab 60.000 Euro. Zum Vergleich: Ein gebrauchtes Reihen-Eigenheim mit 100 Quadratmetern Wohnfläche in Wermelskirchen kostet laut Görnert durchschnittlich 175.000 Euro.

www.lbs-mfw.de

(tei.-)
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