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Wermelskirchen
Illegal Bauschutt abgekippt - Verdächtiger gesteht

Unbekannter lädt Bauschutt in Naturschutzgebiet ab
Unbekannter lädt Bauschutt in Naturschutzgebiet ab FOTO: Teifel, Udo
Wermelskirchen. Durch gemeinsame Ermittlungsarbeit von Polizei und Umweltamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ist es gelungen, den Verursacher der illegalen Entsorgung von Bauschutt im Naturschutzgebiet am Eifgenbach in Wermelskirchen zu finden. 

Dieser Erfolg glückte nicht zuletzt auch durch die Mithilfe der Bevölkerung, die wichtige Hinweise lieferte, berichtet der Kreis. Der Verdächtige hat die Entsorgung am Eifgenbach gestanden.

Der im Naturschutzgebiet abgekippte Bauschutt stammt von der Kernsanierung eines Fachwerkhauses. Durch Proben des abgekippten Abfalls und von der Baustelle konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass das Material identisch ist.

Auf den Verursacher kommen nun hohe Kosten zu. Er muss mit einem erheblichen Bußgeld rechnen. Die Höhe steht noch nicht fest. Es ist zudem davon auszugehen, dass die Stadt Wermelskirchen dem Verursacher die aufwändigen Bergungs- und Entsorgungskosten in Rechnung stellen wird. Die legale Entsorgung der circa zwei Kubikmeter Bauschutt hätte mit wohl lediglich 200 bis 300 Euro gekostet.

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