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Kommentar
WiW muss vorpreschen

Kommentar. Wehe dem, der Böses dabei denkt! Da zaubert WiW-Mitarbeiter Maximilian Fresen doch just gestern Abend zur Mitgliederversammlung wie ein Überraschungsei plötzlich Ideen zur Neugestaltung des Nikolausmarktes hervor. Angeblich sei das schon lange vorbereitet gewesen. Aber warum wussten dann die Anlieger, die Geschäftsleute der Carl-Leverkus-Straße, nichts davon? Es scheint so, als ob WiW nur dann reagiert, wenn es darum geht, der öffentlichen Kritik zu begegnen. Denn de facto hinkt WiW den brisanten Themen und Anliegen immerhin seines Hauptklientels, der Einzelhändler, hinterher oder packt sie erst gar nicht an. Hat WiW denn beispielsweise schon davon gehört, dass sich Einzelhändler Sorgen machen über das geplante neue Großkaufhaus von Gerhard Uhle? Vorsitzender Schnütgen sagte gestern zwar, er sei mit Uhle im Gespräch. Aber was nützt dies den Vereinsmitgliedern, den anderen Geschäftsleuten? Nichts! In solch zentralen Fragen gibt es kein Warten aufs Gutachten, da muss WiW von sich aus als Interessensvertretung vorpreschen. Das können und müssen die Mitglieder verlangen. Von Gundhild Tillmanns
Quelle: RP
 
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