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Wermelskirchen
WNKUWG wehrt sich gegen "Unwahrheiten" im Beirat

Wermelskirchen. Zwischen dem Beirat für Menschen mit Behinderung und der Fraktion WNKUWG geht's jetzt richtig zur Sache. In der Sitzung war die Fraktion angegriffen worden, Henning Rehse spricht jetzt von "Unwahrheiten", die dort jüngst verbreitet worden seien.

Die WNKUWG schlägt eine Urwahl für die Besetzung des Behindertenbeirates vor und hat ein Positionspapier wie auch einen Satzungsentwurf vorbereitet. Der Entwurf muss, da es ein Antrag ist, in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses behandelt werden. Der Beirat hat dazu zweimal einen empfehlenden Beschluss gefasst: Die Änderung der Satzung und damit die Urwahl abzulehnen.

Rehse kritisiert unter anderem Andreas Willinghöfer, der in der Sitzung gesagt hatte, warum denn nicht mal die WNKUWG auf den Beirat zugekommen sei? "Ich habe am 2. Juli mit Herrn Willinghöfer telefoniert und über das Thema gesprochen. Es folgten zahlreiche wechselseitige Mails." Eine Woche später habe Herr Willinghöfer alle Unterlagen bekommen mit der Bitte, der jetzige Beirat möge sich in die Reform einbringen. "Einen Monat später habe ich eine Erinnerung geschickt." Zudem habe er Ende Juni die Vorsitzende per Mail kontaktiert - "eine Reaktion hat es nicht gegeben".

Die Unterstellung, seine Fraktion habe von einem "Selbstbedienungsladen" gesprochen, wie es aus der Reaktion von Klaus Klophaus herausgehört werden könnte, weist Rehse scharf zurück. "Wer hat das wo unterstellt? Bedienung an was?"

Auch mögliche Facebook-Anfeindungen seien sicher nicht von seiner Fraktion erfolgt. "Frau Hallenberg hat einen aus meiner Sicht unglücklichen Post verfasst. Dabei ging es um das Engagement im Beirat." Dieser Post habe in Kommentaren Widerspruch hervorgerufen, wonach er nach kurzer Zeit wieder verschwand. Er vermutet, dass er von der Verfasserin selbst gelöscht worden sei. "Herr Willinghöfer möge doch nun die im Raum stehenden ,Anfeindungen' belegen."

(tei.-)
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