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Wermelskirchen
WNKUWG will mehr Transparenz bei Großprojekten

Wermelskirchen. Mehr Transparenz beim Bau von Großprojekten ab einer Million Euro Planungs- und Baukosten wünscht die Fraktion der WNKUWG und stellte einen Antrag, der jetzt in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses diskutiert wurde.

Bei bedeutenden Großbauprojekten, wie dem Bau der Sekundarschule, des Hallenbades, der Sportplätze, der Feuerwache, bei denen die Bürger große Geldbeträge mit ihren Steuergeldern finanzieren müssen, sollten die "Geldgeber" jederzeit die Möglichkeit haben, sich über den Fortschritt und vor allem die Kostenentwicklung der Projekte zu informieren. Die Stadt solle künftig Planungen, Informationen, Kosten-(Schätzungen) zu Großbauprojekten auf ihrer Homepage veröffentlichen. Kostenschätzungen und Kostenentwicklung sollten übersichtlich gegenübergestellt werden. Auch Ergebnisse aus nicht-öffentlich tagenden Arbeitskreisen werden auf der Homepage der Stadt öffentlich gemacht, sofern es die Gemeindeordnung zulässt, so die Idee der WNKUWG. Nachdem CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Klicki appellierte, dem neuen Technischen Beigeordneten Thomas Marner mit solchen Forderungen nicht Fußfesseln anzulegen und der Verwaltung mehr Arbeit aufzubürden, verteidigte und präzisierte Fraktionschef Henning Rehse den Vorschlag: "Wir möchten nur, dass auf der städtischen Homepage ein Button angelegt wird, mit dem die Bürger alle Vorlagen zu einem Großprojekt chronologisch aufgelistet vorfinden." Er richte sich also an den IT-Bereich, Informationen benutzerfreundlicher zu gestalten.

(pd)
 
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