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Wermelskirchen
Wupperverband: Beiträge bleiben konstant

Wermelskirchen: Wupperverband: Beiträge bleiben konstant
Die Große Dhünn-Talsperre gehört dem Wupperverband. Sie ist eine der größten Trinkwasser-Talsperren in Deutschland. FOTO: Teifel
Wermelskirchen. Als der Wupperverband Ende 2017 seine Mitglieder Städte und Gemeinden, Kreise, Unternehmen der Wasserversorgung und Entsorgung sowie weitere Firmen - zu seiner Verbandsversammlung einlud, gab es eine wichtige Botschaften aus dem Bereich Finanzen: Auch 2018 ist keine Beitragssteigerung für die Abwasserreinigung geplant.

Ein zentraler Beschluss der Mitgliederversammlung war der Wirtschaftsplan 2018. Die Arbeit des Wupperverbandes wird über die Beiträge seiner Mitglieder finanziert. Die Mitgliedsbeiträge entwickeln sich auch für 2018 gemäß den beschlossenen Zielvereinbarungen. Der Beitragsbedarf für die großen Geschäftsbereiche bleibt erneut konstant auf dem Niveau der Vorjahre: Im Geschäftsbereich Kläranlagen/ Sammler und Entsorgung sind dies seit 2012 65,3 Millionen Euro, teilt der Wupperverband mit. Damit kommen auf die Kommunen und Unternehmen keine höheren Belastungen zu. Auch im Geschäftsbereich Talsperren und Stauanlagen liegt der Beitragsbedarf seit 2005 bei zehn Millionen Euro. Ab 2019 werde hier allerdings eine Systemumstellung erforderlich, die bei Senkung der Kosten insgesamt zu einer Neuverteilung der Beiträge in diesem Geschäftsbereich führt. Auch dies war ausführlicher Beratungspunkt der Verbandsversammlung. Nach einem Beschluss aus dem Jahr 2008 steigt der Beitragsbedarf zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Geschäftsbereich Gewässerunterhaltung jährlich um drei Prozent und liegt für 2018 bei 3,34 Millionen Euro. Als Flussgebietsmanager im Wuppergebiet hat der Verband in 2017 zahlreiche Projekte bearbeitet und Entwicklungen auf den Weg gebracht. Eine Vielzahl dieser Tätigkeiten wird auch jährlich beim Symposium Flussgebietsmanagement vorgestellt und diskutiert.

(pd)
 
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