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Wermelskirchen
Zuletzt deutlich trockener rund um Wermelskirchen

Wermelskirchen. Der Sommermonat Juni brachte im Wuppergebiet etwas mehr Regen als der Wonnemonat Mai. "Doch auch im Juni war es trockener als im Durchschnitt", teilt Susanne Fischer, Sprecherin des Wupperverbandes, mit.

Wie die Auswertung des Wupperverbandes zeigt, lagen die Regenmengen zwischen 50 Litern am Klärwerk Leverkusen und 75 Litern pro Quadratmeter an der Messstelle Lindscheid, Große Dhünn-Talsperre. Die Messstelle Bever-Talsperre verzeichnete mit 64 Litern pro Quadratmeter gegenüber dem Durchschnitt ein Minus von 35 Litern. In der ersten Monatshälfte regnete es an vier Tagen, und das auch eher wenig. Der meiste Regen fiel zwischen dem 17. und dem 23. Juni. Vor allem der 22. Juni war mit 23,5 Litern pro Quadratmeter ziemlich nass - alleine an diesem Montag fiel mehr als ein Drittel des gesamten Juni-Niederschlags.

Der Rückblick auf die vergangenen Monate an der Beispiel-Messstelle Bever-Talsperre zeigt, dass Dezember, Januar und März deutlich nasser als im Durchschnitt waren. In den Monaten November, Februar, April, Mai und Juni lagen die Regenmengen hingegen unter dem jeweiligen Monatsdurchschnitt. "Einen extremen Trockenmonat mit geringen Niederschlagsmengen, wie es der April 2007 mit nur zwei Litern Regen war, gab es im laufenden Wasserwirtschaftsjahr bisher aber nicht", berichtet Susanne Fischer.

In der Summe liegt die Regenmenge für das laufende Wasserwirtschaftsjahr (November bis Juni) an der Bever-Talsperre mit 808 Litern pro Quadratmeter bei 91 Prozent gegenüber dem Durchschnitt von 890 Litern pro Quadratmeter.

(büba)
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