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Wesel
2000 Schüler beim Ausbildungsmarkt

Wesel: 2000 Schüler beim Ausbildungsmarkt
Michael Hoch (links) erklärt Schülerinnen am Stand von Byk Additives & Instruments, welche Möglichkeiten der Ausbildung sie beim Weseler Unternehmen haben. FOTO: Elsing
Wesel. An der Gesamtschule Am Lauerhaas fand zudem der Weseler Hochschultag statt. Insgesamt wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Von Michael Elsing

Insgesamt 82 Firmen, Berufskollegs, Hochschulen und Institutionen, 23 Fachvorträge, 2000 Schüler - der Ausbildungsmarkt der Gesamtschule, gekoppelt mit dem Weseler Hochschultag ist für Schüler die perfekte Gelegenheit, sich ein umfangreiches Bild der Berufs- und Studienmöglichkeiten zu machen. Informationen über mehr als 320 Ausbildungsberufe und Studienangebote gab's auch bei der diesjährigen Ausgabe wieder, die gestern in der Gesamtschule stattfand.

"Wir freuen uns natürlich über die große Resonanz, aber auch über die veränderte, sehr abwechslungsreiche Aussteller-Landschaft, die wir bieten können", sagte Organisator Wolfgang Gerth, gleichzeitig auch der Berufswahl-Koordinator an der Gesamtschule. Welch guten Ruf der Ausbildungsmarkt mittlerweile genießt, zeigt auch die Tatsache, dass in Kay Brügmann vom Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie Dr. Stefan Cursiefen vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung auch zwei Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen vor Ort waren.

Folgerichtig herrschte an den Ständen des Marktes auch jede Menge Betrieb. Wie beispielsweise am Stand der Altana AG beziehungsweise Byk Additives & Instruments. "Es waren schon viele Schüler hier und die meisten kommen mit Fragebögen zu uns", erzählt Altana-Mitarbeiterin Andrea Pfister. Und sie berichtet weiter, dass sich nach dem Chemie- oder Lacklaboranten genauso erkundigt wird, wie nach kaufmännischen Berufen, die man bei Wesels Vorzeige-Unternehmen erlernen kann. Einige Schüler kommen auch in Begleitung ihrer Eltern oder haben im Vorfeld schon einmal einen Tag der offenen Tür bei Altana besucht. Am Nebentisch erklärt derweil Michael Hoch, Chemikanten-Ausbilder bei Byk, einem Mädchen-Trio Details zur Ausbildung.

Während Hoch sich ganz auf die Theorie konzentriert, geht's ein paar Meter weiter sehr praktisch zu. Dort ist der Stand des Sophie-Scholl-Berufskollegs in Duisburg und eine Schülerin lässt sich das Gesicht schminken. Der Stand wird von zwei Auszubildenden betreut, was beim Ausbildungsmarkt durchaus keine Seltenheit ist. Denn die Scheu vor der Kontaktaufnahme verringert sich doch deutlich, wenn Schüler auf Auszubildende treffen und so wesentlich leichter ins Gespräch kommen.

Eine von ihnen ist Ricarda Maione, die am Kolleg eine schulische Ausbildung zur Kosmetikerin absolviert. Drei Jahre dauert die Lehre. Und drei Praktika sind Bestandteil der Ausbildung. Vor allem Schülerinnen suchen den Stand des Sophie-Scholl-Berufskollegs auf. Zum einen, um sich zu informieren. "Einige aber auch, um sich Tipps für den Alltag zu holen. Und manche sicher auch, um sich ein wenig schminken zu lassen", sagt Riccarda Maione.

Quelle: RP
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